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Granikos Technology Blog

Office 365

Office 365 LogoMit mehr als 1,2 Millionen Kunden ist Office 365 für Microsoft eine Erfolgsgeschichte. Im November 2015 berichtete Microsoft, dass sich monatlich mehr als 60 Millionen Nutzer mit dem Office 365 Service verbinden und auf die unterschiedlichen Anwendungen zugreifen. Der Hauptteil der Unternehmen, die Office 365 nutzen, entfällt auf Kleine und Mittelständische Unternehmen. Jedoch besteht ein nicht unerheblicher Teil der Office 365 Kunden aus Großunternehmen. Fast jedes der Fortune 500 Unternehmen nutzt Teile des Office 365 Serviceangebotes.

Die Nutzung der Cloud Angebote für E-Mail, Kommunikation und vereinfachte Zusammenarbeit bietet Unternehmen die Möglichkeit, auf einen Großteil der sonst erforderlichen lokalen IT Infrastruktur zu verzichten. Diese Reduktion führt zu einer sofortigen Kostenersparnis. Diesen Effekt, der es ermöglicht die freigewordenen Gelder für andere internen Aufgaben zu verwenden, hat Microsoft in der Vergangenheit bestens vermarktet.

Die Strategie war es immer, in einer Region oder einem Industriezweig Schlüsselkunden zu gewinnen, was anschließend im Rahmen eines "Gruppenzwangs" andere Unternehmen dazu bewogen hat, dem Weg in die Cloud zu folgen.

Dies bedeutet nun nicht, dass der Erfolg von Office 365 ausschließlich auf diesen Faktoren fußt. Vielmehr basiert der Erfolg zum einen auf der Vielfalt der Kundenbasis und natürlich auf der technischen Reife und der betrieblichen Einfachheit der zur Verfügung stehenden Produkte. Mit Hybrid-Konfigurationen wird die Migration zu Office 365 gerade für größere und komplexe Umgebungen vereinfacht. Jede einzelne Migration hat ihre ganz eigenen Herausforderungen basierend auf Ausgangssituation in der Kundenumgebung. Hier wird während der Migration deutlich, wo die Schwächen im Monitoring und in den Verwaltungstools der einzelnen Cloud-Dienste liegen. Diese Unterschiede und Schwächen gilt es genauestens zu kennen und zu adressieren, um eine möglichst reibungslose Migration zu Office 365 durchzuführen.

Monitoring Herausforderungen in Office 365

Der Fokus traditioneller Monitoring-Lösungen liegt meist in der Überwachung der IT Infrastruktur, die einen bestimmen Dienst oder Applikation unterstützt. In einer rein lokalen IT-Infrastruktur war dieser Ansatz auch in der Vergangenheit schon immer erfolgreich. Bei der Nutzung von Cloud-basierten Diensten ist dieser Ansatz nicht mehr ausreichend. Die lokal überwachte IT-Infrastruktur ist in den überwiegenden Fällen bekannt und die technischen Beziehungen zwischen erforderlichen Komponenten sind gut dokumentiert. Somit sind auch die zu überwachenden „normalen“ Betriebsparameter definiert und Grenzwerte für Abweichungen können konfiguriert werden.

Bei Cloud-basierten Diensten verhält es sich anders. Sie kennen die eingesetzte IT-Infrastruktur nicht, ganz zu schweigen von den detaillierten Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Systemen und Diensten. Hinzu kommt die Größe der Cloud-Infrastruktur. In der Menge (Masse?) der zur Verfügung stehenden Monitoring-Informationen ist es unmöglich, nur die Informationen zu betrachten, die für die selber genutzten Dienste relevant sind.

Die fundamentalen Unterschiede, zwischen dem lokalen Betrieb einer Geschäftsapplikation und dem Einsatz einer Cloud-basierten SaaS Applikation, erfordern einen neuen Ansatz für die Applikationsüberwachung. Anstatt nur die Verfügbarkeit oder Erreichbarkeit einer Applikation zu prüfen, muss die Verfügbarkeit und die korrekte Arbeitsweise von Applikationsfunktionen überwacht werden, also die wahre User-Experience.

Nehmen wir als Beispiel Exchange Online und betrachten den Versand und den Empfang von E-Mails. Die Kenntnis über die Länge der Nachrichtenwarteschlange sagt nichts über die Benutzererfahrung beim Versand von E-Mails aus. Diese eine Information zur Sicherung der Servicequalität fehlt. Wenn Sie die E-Mail Zustellung proaktiv überwachen, wissen Sie, dass E-Mail Nachrichten korrekt übertragen werden, Sie haben aber keinerlei Kenntnis, ob alle erforderlichen Funktionen des Cloud-basierten Dienstes für den Zugriff auf E-Mails für den Endanwender zur Verfügung stehen oder ob es zu Fehlern kommt. Die hierzu benötigten Informationen stellt Microsoft Administratoren und Endanwendern nicht zur Verfügung. Diese Form der Überwachung gelingt nur durch das Nachstellen von Applikationsfunktionen in Form von synthetischen Transaktionen. Für das vorgenannte Beispiel muss eine Monitoring-Lösung die gleichen Schritte ausführen, die z.B. Outlook 2016 für das Versenden und Empfangen von E-Mails durchführt.

Ein Office 365 Hybrid Betrieb bringt weitere Herausforderungen für das Monitoring. So wie Sie keine Kenntnis über die IT-Infrastruktur des Dienstanbieters haben, weiß Microsoft nicht, ob oder wann es in Ihrer IT-Infrastruktur zur Wartungsausfällen oder wirklichen technischen Problemen kommt. In einigen bestimmten Betriebsszenarien ist die Verfügbarkeit von lokal betriebenen Systemen für den korrekten Betrieb des Cloud-Dienstes zwingend erforderlich. Als Beispiel seien hier die Verzeichnissynchronisation und Active Directory Verbunddienste genannt. Entscheidet sich ein Unternehmen für die Nutzung der Verbunddienste, so werden die erforderlichen Systeme in der lokalen IT-Infrastruktur bereitgestellt und die Sicherstellung der Verfügbarkeit obliegt dem Unternehmen. In diesem Fall können die Auswirkungen bei einer Störung der Verfügbarkeit der Verbunddienste für das Unternehmen substantiell sein. Bei Nichtverfügbarkeit der Verbunddienste kann sich kein Endanwender an einen Office 365 Dienst anmelden. Auch wenn Endanwender diese Störung als Ausfall von Office 365 wahrnehmen, liegt die Verantwortung für die Beseitigung der Störung beim Kunden.

Cloud-basierte Dienste, wie Office 365, ermöglichen es Unternehmen und Anwendern von nahezu überall zu arbeiten. Aus diesem Grund entspricht die Überwachung von Cloud-Diensten von einem Standort aus, meist aus dem Rechenzentrum des Kunden, nicht dem realen Nutzungsverhalten der Anwender. Der Zugriff auf Cloud-Dienste erfolgt von unterschiedlichen Unternehmensstandorten und sowohl aus dem Unternehmensnetzwerk heraus wie direkt aus dem Internet. Um zu bewerten, ob es sich einer Störung um ein lokales Problem oder um einen generellen Ausfall eines Service handeln, müssen all diese unterschiedlichen Zugriffswege in Betracht gezogen werden.

Office 365 Überwachung mit Mailscape 365

Das klassische Monitoring von lokal betriebenen Systemen lässt sich nicht auf Cloud-Dienste übertragen. Da es nicht möglich ist, eigene Software zur Überwachung auf Office 365 Systemen zu installieren, müssen neue Wege bei der Überwachung gegangen werden. Die Überwachung von Cloud-Diensten erfordert unterschiedliche Methoden und Wege, um die gewünschte Servicequalität für Endanwender bereitzustellen. Mit Hilfe von synthetischen Transkationen können die Funktionswege aus Sicht der Endanwender geprüft und bewertet werden. Ergänzend erfolgt eine Überwachung der Erreichbarkeit von Diensten und deren Reaktionszeit auf Funktionsaufrufe.

Gute Monitoring-Lösungen stützen sich nicht nur eine Datenquelle, um Entscheidungen zu treffen. Stattdessen werden unterschiedliche Informationsquellen genutzt, um ein umfassenderes Gesamtbild zu erstellen und um eine Entscheidung treffen zu können, ob eine Störung vorliegt oder nicht. Bei einer auftretenden Störung ist es wichtig, schnell über das Problem und den Grund der Störung informiert zu werden, um gerade auch in Hybrid-Konfiguration schnell eingreifen zu können.

Mailscape 365 bietet diese zusätzlich Sichtbarkeit für potentielle Probleme bei der Nutzung von Office 365 und hilft Ihnen, Ihren Anwendern eine stabile E-Mail Plattform bereitzustellen.

Das Mailscape 365 Dashboard

ENow One-View DashboardMailscape 365 überwacht sowohl Office 365, als auch die Hybrid-Dienste in der lokalen Infrastruktur. Das Browser-basierte Dashboard zeigt alle notwendigen Stati über den laufen Betrieb und erleichtert so das Monitoring aller zusammenhängenden Systeme. Es besteht keine Notwendigkeit, zusätzliche Überwachungslösungen für lokale Server, Hybrid-Systeme oder Office 365 einzusetzen. Die Darstellung des Mailscape 365 Dashboard ist besonders für große Monitore optimiert.

Mailscape 365 Überwachung von Hybrid-Komponenten

Eine solide und stabile Benutzererfahrung sicherzustellen, ist für jede Softwarebereitstellung in einem Unternehmen die wichtigste Prämisse. Dies gilt ebenso für die Bereitstellung von Office 365 Cloud-Diensten. Cloud-Plattformen sind sehr flexibel und leistungsfähig, jedoch kann es immer wieder einmal zu Störungen oder Unterbrechungen kommen. Mailscape 365 hilft Ihnen, Ihre gesamte Hybrid-Infrastruktur in Echtzeit zu überwachen, um Probleme oder Dienstbeeinträchtigungen zu erkennen und bewerten zu können. Dieses Wissen bietet Administratoren das Vertrauen, das alle Dienste wie erwartet funktionieren. Das Vertrauen ist die Basis, um Ängste vor dem Wechsel in die Cloud abzubauen.

Erweitertes Mailscape Monitoring

Die Mailscape 365 Monitoring-Tests werden nicht nur von einem Server in Ihrer lokalen IT-Struktur ausgeführt, sondern auch von einem Internet-Service, um den größtmögliche Umfang an Funktions- und Verbindungstests zu bieten. Ergänzt werden diese Tests durch die Mailscape 365 Remote Probes. Mailscape 365 Remote Probes können an von Ihnen festgelegten Standorten platziert werden und führen Funktions- und Verbindungstests standortbasiert aus. Mit Hilfe dieser Remote Probes können Sie die Dienstqualität und Performance an besonders wichtigen Standorten dediziert überwachen. So haben Sie immer eine aktuelle Information über die Dienstqualität an diesen Standorten.

Zusammenfassung

Microsoft investiert große Summen für den Aufbau, Betrieb und die stete Erweiterung von Office 365. Das Dienstangebot wird regelmäßig durch neue Dienste erweitert, neue Office 365-Regionen werden erschlossen und Schlüsselkunden werden in den Cloud-Server eingeworben. Nach und nach werden auch die eingebauten Monitoring-Funktionen in Office 365 durch Microsoft dem Serviceangebot angeglichen. Es liegt aber in der Natur eines Cloud-Dienstes, dass Kunden nie eine vollständige Sichtbarkeit mit Hilfe der Microsoft Tools erhalten werden. Es gibt gerade im Hybrid-Szenario wichtige Komponenten, die in der IT-Umgebung des Kunden überwacht werden müssen. Ohne solch eine Überwachung kann eine geforderte Dienstqualität nicht überwacht und somit auch nicht gewährleistet werden.

Die Monitoring Lösung Mailscape 365 kombiniert für die Office 365 Überwachung eigene synthetische Transaktionen mit Überwachungs- und Berichtsfunktionen der Microsoft API’s, um Ihnen ein klares und einheitliches Bild über den Status der von Ihnen abonnierten Cloud-Dienste zu geben. Die einmalige Kombination aus Überwachungs- und Berichtsfunktionen war für die Gartner Group ausschlaggebend, Mailscape 365 in ihrem „10 Steps to Develop a Practical Network Performance Strategy for Office 365“ Bericht zu empfehlen.

Links

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Bei einer Migration zu Office 365 bleiben viele Funktionen des Microsoft Cloud Service ungenutzt. Um einen Office 365 Tenant erfolgreich zu verwalten, muss man wissen, welche Auditierungs- und Berichtsfunktionen in Office 365 enthalten sind und welche fehlen. Um die eigenen Systeme zu schützen, Bedrohungen zu erkennen und darauf reagieren zu können, ist ein Verständnis aller vorhandenen Funktionen und Features unerlässlich.

Basierend auf seinen persönlichen Erfahrungen bei Office 365 Migrationen zeigt mein MCSM Kollege Nathan O'Bryan die zur Verfügung stehenden Auditierungs- und Berichtsfunktionen. Er beschreibt, wie diese funktional implementiert werden und gibt Tipps, wie Ihre Daten in der Cloud geschützt werden können.

 

Lernen Sie mehr über Mailscape 365 und starten Sie noch heute Ihren kostenlosen 21-Tage Test.

 

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Office 365Unser Partner ENow bietet am 4. Mai 2016 ein Webinar zum Thema "Auditing and Reporting for Office 365".

Fokus des englischsprachigen Webinars mit Nathan O'Brian ist:

As organizations move to Office 365, sometimes the finer details of the service can get over looked. To be able to manage your Office 365 tenant, you need to understand what auditing and reporting capabilities are built into Office 365, as well as what functionality is missing. A complete understanding of the features and functionality in place to protect your systems is essential to identifying threats, and planning a reaction.

Drawing on his personal experiences assisting clients with migrations, Nathan O’Bryan (MCSM: Messaging, MVP: Office Servers and Services) will dive into the auditing and reporting features and functionality that are included with Office 365. He will cover how to properly implement protection for your systems in addition to real world tips and practical lessons learned for protecting your data in the cloud.

Nathan O'Brian ist Microsoft Solutions Master Messaging und Office 365 MVP.

Termin

  • 4. Mai 2016
  • 19:00 Uhr (10 AM PST)

Anmeldung

 

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Am 16. Juni 2016 findet in Nürnberg die nächste Veranstaltung der Office 365 Pills Reihe statt.

Die Office 365 Pills Reihe hat den Charakter einer Roadshow und ist Ende 2014 mit einer ersten "Sitzung" gestartet. Hier zeigen Ihnen "Local Heros" der DACH Region, wo die Schmerzen liegen und präsentieren in Zusammenarbeit mit Partnern und Office 365 mögliche Lösungswege. Jede Pilleneinheit dauert maximal 30 Minuten mit einer Wirkungszeit vor Ort. Alle "Rezepte" mit Langzeitwirkung werden in einer knackigen Roadshow jeweils am Nachmittag oder Abend vorgestellt.

Agenda

  • Welcome Keynote, Session 1: What's new Exchange 2016 (On-Prem/Online)
  • Session 2: Exchange 2016 Hybrid
  • Session 3: Co-Existence SharePoint Online/Exchange
  • Session 4:Migration strategies On-Prem/Exchange Online

Speaker

  • Thomas Stensitzki
  • Dominik Hoefling
  • Siegfried Jagott

Termin

  • Donnerstag, den 16. Juni 2016
  • 14:00 - 19.00 Uhr

Anmeldung

Mehr erfahren Sie direkt auf der Webseite der Office 365 Pills Reihe.

 

 

 

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Am 6. Januar 2016 wurde Version 7.2.0.1709 des ENow Management Systems veröffentlicht.

Mit dem neuen Release wurde das Monitoring nochmals verbessert.

  • Mailscape - Remote Probes
    Remote Probes können auf Desktop Systemen in entfernten Standorten installiert werden, um so dem Administrator ein Monitoring aus Sicht des Anwenders zu bieten. Remote Probes führen die gleichen Funktionen aus, die Outlook während des Betriebes durchführt. Die Verwaltung erfolgt durch das Remote Probe Dashboard, das mit diesem Release eingeführt wurde. Diese neue Funktion erfordert eine separate Lizensierung.
     
  • Mailscape - Managed Availability Dashboard
    Das neue Managed Availability Dashboard für Exchange Server 2013/2016 bietet eine einzigartige Übersicht in den Betriebszustand der On-Premise Exchange Umgebung.
     
  • Uniscope - Skype for Business Online
    Erweiterte Preview Unterstützung für Skype for Business durch die Einführung von Tests für Peer-To-Peer IM Unterhaltungen, Lyncdiscover Auto-Konfiguration und Authentifizierungstests.
     
  • Uniscope - Skype for Business 2016
    Bereitstellung der gleichen Funktionen wie für Uniscope for Lync. Durch die zahlreichen Kombinationen zur Implementierung von Skype for Business werden dieses Funktionen als Preview zur Verfügung gestellt.
     
  • Mailscape - Support für Exchange 2016
    Mit diesem Release wird Exchange Server 2016 unterstützt.

Hinzu kommen neue Berichte:

  • 20 neue Berichte für Mailscape 365 zur Office 365 Nutzung: Skype for Business, SharePoint Online, Office 365 Plattformdienste und allgemeine Nutzungsstatistiken
  • Neue Berichte zur Office 365 Readiness
  • Neue Compass Berichte mit Auswertungen (u.a.) zum Thema "Benutzer, die sich noch nie angemeldet haben"

Ebenso wurden bestehende Funktionen erweitert und Fehlerbehebungen implementiert.

Erfahren Sie mehr über das ENow Management System und starten Sie Ihren persönlichen und kostenfreien 21-Tage Test.

 

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