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Granikos Technology Blog

Thomas Stensitzki | MVP
Thomas Stensitzki | MVP

MVP LogoThomas Stensitzki is a principal technology consultant focusing on the Microsoft messaging and collaboration technologies and the owner of Granikos GmbH & Co. KG.

He was awarded as MVP for Office Apps & Services in 2018.

He holds Master certifications as Microsoft Certified Solutions Master Messaging and as Microsoft Certified Master for Exchange Server 2010. This makes him a subject matter expert for any messaging topic related to Microsoft Exchange, Exchange Online, Office 365 and Hybrid configurations.

Follow Thomas on: Google+, LinkedIn, Twitter

My sessions: https://sessionize.com/thomas-stensitzki

Personal blog: http://justcantgetenough.granikos.eu
Personal blog (legacy): http://www.sf-tools.net
Personal website: http://www.stensitzki.de
Contact Thomas at thomas@mcsmemail.de

 

The english version of the post has been published at ENow's ESE Blog: The Requirement to Trust and Change When Moving to the Cloud

 

Cloud Security ImageDie Möglichkeit, computerbasierte Daten auf Fremdsystemen zu verarbeiten ist keine neue Erfindung. Zum Beispiel wird die Auslagerung von Finanzdaten zu Steuerberatern zur weiteren Verarbeitung bereits seit Jahrzehnten genutzt. Seit der Einführung des Begriffes „Cloud“ erzeugt der Gedanke, das computerbasierte Daten bei Fremddienstleistern gespeichert und verarbeitet werden, jedoch für ein unwohles Gefühl.

In Gesprächen zum Thema Office 365 bekomme ich oft umgehend zahlreiche Argumente gegen "die Cloud" zu hören. Bei einer genauen Betrachtung der Argumente wird aber meist schnell deutlich, dass diese durch Vorurteile geprägt und nicht durch persönliche Erfahrungen gedeckt sind. Die unzähligen Chancen zur Nutzung von Cloud-Diensten für die Weiterentwicklung von einem Unternehmen hergestellten Produkte oder angebotenen Dienstleistungen treten in den Hintergrund.

An diesem Umstand sind die Cloud-Anbieter allerdings nicht ganz unschuldig, da sie bei der Einführung von Cloud-Technologien nur ihre Marketingargumente im Fokus hatten und die Fragen oder Bedenken der potentiellen Kunden ignoriert haben.

Veränderung

Mit dem Begriff Cloud wird nicht der Ort der gespeicherten Daten bei einem Fremddienstleister beschrieben, sondern vielmehr der Gedanke, wie mit Daten gearbeitet wird. Die althergebrachten Methoden zum individuellen Arbeiten mit E-Mails, dem gemeinsamen Erstellen von Dokumenten oder die Einführung von modernen Softwarelösungen halten der digitalen Transformation nicht Stand.

Der Weg zu neuen Methoden des Arbeitens erfordert eine Veränderung dieser etablierten Arbeitsweisen.

Anwender haben heute in den Cloud-Diensten unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung, um in ihrem individuellen Arbeitsumfeld kreativ und produktiv zu agieren. Und dies unabhängig vom Arbeitsgerät oder Arbeitsort.

Unternehmen als Ganzes nähern sich dem Thema Cloud nur langsam, da die hohe Veränderungsgeschwindigkeit der Cloud-Dienste in IT-Abteilungen als negative Eigenschaft angesehen wird. Dies ist umso interessanter, als es sich hierbei um keine neue Entwicklung handelt. Der Wechsel aus dem trägen Umfeld, in dem neue Produktversionen erst mit großer Verzögerung eingeführt wurden, in ein Umfeld, in dem jedes Quartal eine neue Produktversion mit sich bringt, fällt schwer. Die etablierten Prozesse, die bei der Einführung einer neuen Produktversion zu befolgen sind, dauern oft länger als die Nutzungszeit des Produktes.

Vertrauen

Die Auswahl eines Cloud-Anbieters richtet sich nicht nur nach dem angebotenen Diensten, sondern auch nach dem Vertrauen, dass ich als Unternehmen dem Anbieter entgegenbringe. Dieses Vertrauen ist auf mehreren Ebenen notwendig. Hierzu gehören die physikalischen Sicherheitsfunktionen der Rechenzentren ebenso wie der technische Zugriffsschutz auf Server und Speichermedien.

Die in Office 365 eingesetzten Produkte haben die gleiche Codebasis wie die Produkte für die Installation in einer lokalen IT-Infrastruktur. Hier vertrauen Kunden bereits den Funktionen und der Sicherheit der eingesetzten Produkte. Der große Unterschied ist, dass in der Cloud die Funktionen für einen sicheren Zugriff nicht optional deaktiviert werden können, was in einer lokalen IT-Umgebung möglich ist.

Microsoft bietet in der Kombination von Office 365 und Microsoft Azure eine Cloud-Plattform, in der Daten sicher und verschlüsselt gespeichert werden. Der Zugriff auf diese Daten ist für berechtigte Mitarbeiter des Office 365 Kunden nur über verschlüsselte Kommunikationswege möglich. Mitarbeiter von Microsoft als direktem Dienstleister des Cloud-Angebotes oder Mitarbeiter von Vertragsunternehmen haben keinen Zugriff auf die Daten. Office 365 bietet im Zusammenspiel mit Azure AD eine Audit-Funktion für die Verwaltung der Cloud-Umgebung und den Zugriff von Anwendern auf Daten. Diese Audit-Funktionen sind Anforderungen der EU-Datenschutzrichtlinie (DSGVO) und anderen.

Microsoft stellt in den Trust Centern von Office 365 und Microsoft Azure alle Informationen bereit, um das Vertrauen in die Cloud-Plattform zu schaffen.

Zusammenfassung

Die Nutzung von Cloud-Diensten erfordert Vertrauen in den Cloud-Anbieter, die Cloud-Infrastruktur und den Cloud-Dienst selber. Wenn Ihr Unternehmen bereits Fremddienstleister für die Datenverarbeitung beauftragt hat, ist das notwendige Vertrauen bereits vorhanden. Der Namenszusatz "Cloud" ändert nichts an diesem Vertrauen. Bei Zweifeln zur Cloudnutzung stellen die Cloud-Anbieter Informationen zur Verfügung, um diesen Zweifeln zu begegnen.

Neben dem Vertrauen bedarf es auf dem Weg zu einer erfolgreichen und produktiven Nutzung von Cloud-Diensten der Bereitschaft zur Veränderung von etablierten Arbeitsweisen hin zu flexiblem Arbeiten.

Cloud ist kein Ort – Cloud ist ein Gedanke

 

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Die Migration von E-Mail Postfächern von alternativen E-Mail Servern, wie z.B. Lotus Notes, zu Office 365 ist über das Protokoll IMAP möglich. Die Möglichkeit zur Datenmigration ist in das Office 365 Admin Center implementiert. Über den Menüpunkt Datenmigration können Office 365 Administratoren Postfach-Migrationen zu Office 365 starten. Hierbei werden im Hintergrund die notwendigen Konfigurationen in Exchange Online vorgenommen.

Die nachfolgenden Schritte beschreiben die Migration von Postfächern von einem E-Mail Server mit einer IMAP-Migration, beginnend mit dem Hinzufügen einer neuen Domäne zu Office 365. Für die Einrichtung der IMAP-Migration ist keine vollständige DNS-Konfiguration der Domäne erforderlich. Die Validierung der neuen Domäne ist ausreichend.

An welchem Schritt Sie nun die DNS-Einträge für die MX Ressource Records umstellen, ist Ihnen überlassen und hängt vom Migrationsszenario ab. Sollte die betroffene Domäne weiterhin aktiv für die E-Mail Zustellung verwendet werden, so empfehle ich ein Umstellung der MX-Einträge direkt nach Einrichtung aller Postfächer in Office 365.

Voraussetzungen

Für eine erfolgreiche Migration sind folgende Voraussetzungen notwendig

  • Adminkonto auf dem IMAP-Server, um den IMAP-Endpunkt für den Zugriff in Office 365 (Exchange Online) zu konfigurieren
    • E-Mail Adresse und Kennwort
  • Liste der zu migrierenden IMAP-Benutzerpostfächer für
    • Anlage neuer Office 365 Benutzer mit zugewiesener Office 365 Lizenz, die einen Exchange Plan enthält
    • IMAP E-Mail-Adresse und Benutzerkennwort zur Synchronisation der Postfachdaten
  • Erreichbarkeit des IMAP Endpunktes per TCP 993 aus dem Internet
  • Umstellung der MX DNS Ressource Records zur Umstellung der E-Mail Zustellung

Hinzufügen der Domäne zu Office 365

In den folgenden Schritten wird die Domäne azure-usergroup.de als neue Domäne zu einem Office 365 Tenant hinzugefügt.

Schritt 1

Rufen Sie im Office 365 Admin Center den Menüpunkt Setup > Domänen auf und klicken Sie auf Domäne hinzufügen, um den Wizard für eine neue Domäne zu starten.

Geben Sie den Domänennamen ein und klicken Sie auf Weiter.

Hinzufügen einer neuen Domäne in Office 365 - Schritt 1

 

Schritt 2

Es ist erforderlich, dass Sie die Eigentümerschaft für die Domäne, die Sie hinzufügen möchten, nachweisen. HIerzu stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung.

  1. Validierung mit Hilfe eines TXT Resource Record Eintrages in der Internet DNS Zone der hinzuzufügenden Domäne
  2. Validierung mit Hilfe eines MX Resource Record Eintrages in der Internet DNS Zone der hinzuzufügenden Domäne
  3. Validierung mit Hilfe eines per E-Mail zu gesandten Codes - Diese Methode steht nur zur Verfügung und wird nur dann angezeigt, wenn die entsprechenden Daten in der DNS Zone hinterlegt sind

Kopieren Sie den TXT-Wert, im aktuellen Beispiel MS=ms81514861 und tragen Sie diesen als Wert für den TXT Resource Record ein.

Je nach DNS Anbieter, kann es mehrere Minuten dauern, bis der Eintrag für Server von Microsoft abrufbar ist. Bei einigen DNS Anbietern kann dies bis zu 24 Stunden in Anspruich nehmen. Wenn Sie bei solch einem Anbieter Ihre DNS Zonen pflegen, sollten Sie über einen Wechsel nachdenken.

Klicken Sie auf Überprüfen, um den TXT Resource Record Eintrag prüfen zu lassen. Wenn der Eintrag erfolgreich geprüft wurde, gelangen Sie zum nächsten Schritt.

Hinzufügen einer neuen Domäne in Office 365 - Schritt 2

 

Schritt 3

Da Sie die DNS Einträge für Ihre Domäne selber veralten, wählen Sie den Punkt Ich verwalte meine eigenen DNS-Einträge aus und klicken Sie auf Weiter.

Hinzufügen einer neuen Domäne in Office 365 - Schritt 3

 

Schritt 4

Die Migration der IMAP-Postfachdaten erfordert keine Anpassung der DNS-Einträge für Ihre Domäne. Diese sind erst erforderlich, wenn Sie die Office 365 Dienste bereitstellen und die E-Mail Zustellung zu Exchange Online Protection umstellen möchten.

Wählen Sie die Checkbox am Ende der Seite, um die Aktualisierung der DNS-Einstellungen auszulassen und klicken Sie auf Überspringen

Hinzufügen einer neuen Domäne in Office 365 - Schritt 4

 

Schritt 5

Damit ist die Ersteinrichtung der neuen Domäne in Office 365 abgeschlossen.

Klicken Sie auf Fertig stellen.

Hinzufügen einer neuen Domäne in Office 365 - Schritt 5

 

IMAP Postfach-Migration 

Nachdem die neue Domäne erfolgreich zu Office 365 hinzugefügt wurde, kann mit der IMAP Migration begonnen werden.

Zur geführten IMAP-Datenmigration zu Office 365 gelangen Sie über den Menüpunkt Setup > Datenmigration.

Einrichtung Benutzerkonten

Vor der Einrichtung der IMAP-Datenmigration über das Office 365 Admin Center müssen Sie die Benutzer in Office 365 anlegen, einen Benutzernamen mit der zu migrierenden Domäne vergeben und eine Office 365 Lizenz zuweisen. Durch diese Zuweisung wird das erforderliche Ziel-Postfach für die Datenmigration erstellt. Der Benutzername in Office 365 kann vom Benutzernamen auf IMAP-Quellseite abweichen.

Im folgenden Beispiel sehen Sie die Erstellung eines Benutzers unter Verwendung der neu hinzugefügten Domäne. Diese Adresse ist sowohl der Office 365 Anmeldename, als auch die neue primäre E-Mail Adresse des Benutzers. 

Erstellung Office 365 Nutzer als Ziel für eine IMAP Postfachmigration

Optional können Sie neue Benutzer natürlich auch mit Hilfe eines CSV-Datei Imports erstellen.

 

Schritt 1 : Einrichtung Datenmigration

Im Bereich der Datenmigration bietet Microsoft eine Unterstützung für gängige E-Mail Plattformen an. Die allgemeine E-Mail Datenmigration mit IMAP verbirgt sich unter dem Auswahlpunkt Weitere E-Mail-Quellen.    

Office 365 Datenmigration

 

Geben Sie den IMAP-Servernamen, den IMAP-Port und die verwendete Sicherheitsmethode an. Eine IMAP-Verbindung ohne Verbindungsverschlüsselung wird nicht unterstützt.

Tragen Sie die E-Mail Adresse des IMAP-Administratorkontos und das dazugehörige Kennwort ein. Klicken Sie anschließend auf Speichern

Office 365 IMAP-Datenmigration Schritt 1

 

Schritt 2: Start der IMAP-Migration

Wählen Sie das Office 365 Ziel-Konto aus und geben Sie die passende E-Mail Adresse des Quell-Postfaches an. Nach Eingabe der dazugehörigen Kennwortes wird die IMAP-Verbindung zum Postfach überprüft. Wiederholen Sie diesen Schritt für jedes zu migrierende Postfach.

Nach der erfolgreichen Überprüfung des IMAP-Zugriffes können Sie die Migration der Postfachinhalte durch einen Klick auf Migration starten auslösen.

Office 365 IMAP-Datenmigration Schritt 2

 

Nach dem Start der Migration erfolgt eine Rückmeldung im Office 365 Admin-Center, dass die Migration in Bearbeitung ist. 

Office 365 IMAP-Datenmigration Schritt 2 - In Bearbeitung

 

Springen Sie zu Schritt 3, um das nachfolgende Exchange Online Intermezzo zu überspringen.

 

Intermezzo 1: IMAP-Migration und Exchange Online

Natürlich führt nicht das Office 365 Admin-Center die Migration der Postfächer durch, sondern Exchange Online. Das Office 365 Admin-Center übernimmt die Konfiguration des Migrationsendpunktes, die Erstellung und die Steuerung des Migrationsbatches. Aber wie sieht solch eine erstelle Konfiguration in Exchange Online aus?

Schauen wir uns die Migrationsendpunkte im Exchange Online Admin-Center (EAC) genauer an. Sie finden die Konfiguration der Migrationsendpunkte in der EAC unter:

Empfänger > Migration > ... > Migrationsendpunkte

In der Übersicht der Migrationsendpunkte wurde ein neuer Endpunkt vom Typ IMAP erstellt.

Exchange Online - Migrationsendpunkte

 

Die Übersicht der Migrationsbatche zeigt den durch das Office 365 Admin-Center konfigurierten Batch und man erkennt, dass in diesem Batch ein Postfach enthalten ist, jedoch noch nicht synchronisiert wurde.

Exchange Online - IMAP Migrationsbatch

 

Wählen Sie das IMAP_Batch in der Übersichtsliste aus, um im rechten Fenster die Zusammenfassung des Batches anzuzeigen. Man sieht z.B. die Richtung der Migration (Onboarding) und den aktuellen Gesamtstatus des Batches (Synchronisierung). Hier finden Sie auch Informationen zur zeitlichen Dauer der Migration.

Exchange Online - IMAP Migrationsbatch - Details

 

Klicken Sie unterhalb von Postfachstatus auf Details anzeigen, um sich die Liste der im Batch konfigurierten Postfächer und deren Details anzeigen zu lassen. 

Exchange Online - IMAP Migrationsbatch - Batch Details

Aber nun zurück zum Office 365 Admin-Center.

 

Schritt 3: Synchronisierte Postfächer

Nachdem im Hintergrund der Migrationsendpunkt in Exchange Online eingerichtet und das Migrationsbatch erstellt wurde, gilt es zu warten. Exchange Online verarbeitet Migrationsbatche in Abhängigkeit der aktuellen Serverlast. Das bedeutet, dass die Einrichtung und der Start einer Migration nicht gleichzusetzen ist mit dem Start der Ausführung. 

Sobald die Erstsynchronisierung abgeschlossen ist, wird das IMAP-Postfach alle 24 Stunden automatisch synchronisiert. Im Office 365 Admin-Center wird im Kopftext zwar angezeigt, dass die Migration erfolgreich abgeschlossen ist, dies ist aber nicht korrekt.   

Office 365 IMAP-Datenmigration Schritt 3 - Synchronisiert

Dies wird im nächsten Exchange Online Intermezzo deutlich. Springen Sie zu Schritt 4, wenn Sie die IMAP-Migration abgeschliessen möchten.

 

Intermezzo 2: Status des IMAP-Migrationbatch

In der Übersicht der Exchange Online Migrationsbatche wird deutlich angezeigt, dass das Batch synchronisierte, aber keine finalisierten (abgeschlossenen) Postfächer enthält.

Exchange Online - IMAP Migrationsbatch - Synchronisierte Postfächer

 

Schritt 4: IMAP-Migration beenden

Über das Office 365 Admin-Center können Sie die IMAP-Migration für jeden Benutzer getrennt beenden. Hierzu wählen Sie einen Benutzer aus, dessen Postfach im Status Synchronisiert ist und klicken auf Migration beenden. Nach der Bestätigung mit Ja wird das ausgewählte Postfach innerhalb des Migrationsbatches finalisiert.

Das bedeutet, dass für diesen Bentuzer eine letzte IMAP-Synchronisierung durchgeführt wird und dieser Benutzer nach Abschluss der Synchronisierung aus dem Migrationsbatch entfernt wird. Alle im Batch verbleibenden Postfächer werden weiterhin alle 24 Stunden synchronisiert.

Office 365 IMAP-Datenmigration Schritt 4 - Migration Beenden

 

Wenn kein Postfach mehr Migrationsbatch enthalten ist, haben Sie die Möglichkeit, neue Benutzer auszuwählen und eine Migration zu starten. 

Über die Schaltfläche Verbindung schließen wird die Information über eine laufenden IMAP-Migration aus dem Office 365 Admin-Center entfernt. Nach dem Schließen der Verbindung erreichen Sie über den Menüpunkt Datenmigration die Einstiegsseite der Datenmigration, wie in Schritt 1 beschrieben.

 

Nachdem alle IMAP-Postfächer zu Office 365 migriert wurden, können Sie mit dem Rückbau der Postfächer auf den Quellsystemen beginnen. 

 

Intermezzo 3: Exchange Online und der leere IMAP-Migrationbatch

Nach dem Beenden der IMAP-Migrationen und dem Schließen der Verbindung über das Office 365 Admin-Center verbleibt ein leerer IMAP-Migrationsbatch in Exchange Online. Diesen können Sie bedenkenlos über das Papierkorbsymbol löschen. 

 

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Sie haben Fragen zur IMAP Migration zu Office 365? Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion dieses Blogbeitrages.

Viel Spaß mit Office 365!

 

 

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Das Blog Cumulative Update für Februar 2018 (CU0218) fasst interessante Themen rund um Cloud SicherheitExchange ServerOffice 365, Azure und Skype for Business des Monats Februar 2018 zusammen.

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Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Implementierung oder Migration.

Sie denken über einen vollständigen Wechsel zu Office 365 oder eine Hybrid-Konfiguration mit Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend und neutral über die Möglichkeiten der Office 365 Plattform.

Sie möchten mehr über Exchange Server 2016 erfahren? Gerne erläutern wir Ihnen die technischen Änderungen und Chancen für Ihr Unternehmen in einem individuellen Workshop.

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website (https://www.granikos.eu) oder Sie kontaktieren direkt unser Vertriebsteam: info@granikos.eu

 

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Am 22. Februar 2018 fand im Microsoft Accelerator Berlin das Q1 2018 Treffen der Exchange User Group Berlin statt.

Mein Vortrag zum Thema Bessere Zusammenarbeit mit OneDrive for Business | Moderne Dateianhänge mit Exchange 2016 und Office 365 steht als PowerPoint Präsenation bei Slideshare bereit und kann dort direkt heruntergeladen werden.

 

 

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On Februar 9, 2018
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The blog post in English has been published at ENow's Solution Engine (ESE) blog.


Die Nutzung von Office 365 Diensten erfordert eine korrekte Namensauflösung für die verwendeten Dienste. Ohne eine funktionierende Namensauflösung können Anwender aus dem Unternehmensnetzwerk oder direkt aus dem Internet nicht auf Office 365-Dienste zugreifen. Das "Finden" der Office 365-Dienste erfolgt auf Basis des Anmeldenamens des Anwenders. Dieser Anmeldename (UPN) und die Haupt-E-Mail-Adresse sind im Idealfall identisch. Die Hintergründe für diese Anforderung hat Joe Palichario bereits 2015 in seinem Blog veröffentlicht. In meinem Beispiel folgen die Anmeldenamen dem Schema Vorname.Nachname@granikoslabs.de, der ADFS Authentifizierungsserver ist unter dem Namen adfs.granikoslabs.de veröffentlicht.

Unter einer Split-DNS Konfiguration versteht man den Betrieb der DNS-Zone, in einer internen und einer externen Konfiguration. Die interne DNS-Zone wird auf DNS-Servern bereitgestellt, die von Clientsystemen aus dem Unternehmensnetzwerk angefragt werden. Die externe DNS-Zone wird entweder auf eigenen DNS-Servern, die aus dem Internet erreichbar sind, oder auf DNS-Servern eines Internet DNS-Anbieters bereitgestellt. Diese Split-DNS Aufteilung ist wichtig, um Clientsystemen entweder die interne IP-Adresse oder die öffentliche IP-Adresse eines Dienstendpunktes bereitzustellen. In einer Hybrid-Konfiguration mit Office 365 ist solch eine Split-DNS Konfiguration dringend empfohlen. Wenn Sie Office 365 im reinen Cloudbetrieb nutzen, ist diese Konfiguration nicht notwendig.

Das folgende Schaubild verdeutlicht die DNS Konfiguration für die Split-DNS Implementierung inklusive ADFS-Server und ADFS-Proxy.

Übersicht Split-DNS und ADFS mit Office 365

Ein interner Client, der auf Ressourcen von Office 365 zugreifen möchte, muss sich am internen ADFS-System authentifizieren . Hierzu wird der Client zum ADFS-Server umgeleitet.

  1. Das interne Clientsystem fragt den internen DNS-Server nach der IP-Adresse für adfs.granikoslabs.de und erhält die interne IP-Adresse des ADFS-Servers
  2. Das interne Clientsystem verbindet sich zum internen ADFS-Server, wird authentifiziert und kann, falls berechtigt, auf die gewünschte Office 365 Ressource zugreifen

Ein externer Client, der auf Ressourcen von Office 365 zugreifen möchte, muss sich ebenfalls am internen ADFS-System authentifizieren. Jedoch ist dieses System nicht direkt aus dem Internet erreichbar, sondern über einen ADFS-Proxy veröffentlicht.

  1. Das externe Clientsystem fragt den DNS-Server des Internet DNS-Anbieters nach der IP-Adresse für adfs.granikoslabs.de und erhält die öffentliche IP-Adresse des ADFS-Proxy-Servers
  2. Der externe Client verbindet sich über den ADFS-Proxy-Server mit dem internen ADFS-Server, wird authentifiziert und kann, falls berechtigt, auf die gewünschte Office 365 Ressource zugreifen

Es ist wichtig, dass neben den individuellen Adressen für die benutzerdefinierte Domäne des Office 365-Tenant auch alle weiteren, von Microsoft bereitgestellten, öffentlichen Adressen für Office 365 auflösbar sein müssen. Die öffentlichen Office 365 Endpunkte werden über CNAME, SRV und TXT Einträge in der internen und externen DNS-Zone definiert. 

Die nachfolgende Liste gibt einen Überblick der DNS-Namen für den Office 365 Tenant mit der benutzerdefinierten Domäne granikoslabs.de.

Übersicht DNS-Einträge einer benutzerdefinierten Domäne in Office 365

Die vollständige Liste der erforderlichen DNS-Namen finden Sie in der Administrationsoberflache von Office 365. Für jede benutzerdefinierte Domäne sind separate Einträge in der jeweiligen DNS-Zone erforderlich, wenn diese Domäne zur Anmeldung an Office 365 und als E-Mail Domäne verwendet wird.

Grundsätzlich unterstützt Office 365 auch eine Konfiguration, bei der der Anmeldename nicht identisch mit der primäre SMTP-Adresse oder SIP-Adresse ist. Jedoch erhöht eine solche Konfiguration den Supportaufwand im Fehlerfall und führt zu einer verwirrenden Benutzererfahrung. Auf den unterschiedlichen Anmeldeseiten der Office 365 Dienste wird der Anwender mal aufgefordert, die E-Mail-Adresse oder den Anmeldenamen einzugeben. Gleichzeitig bietet eine solch individuelle Konfiguration keinerlei Vorteile hinsichtlich der IT-Sicherheit. Eine bessere Absicherung wird vielmehr durch den Einsatz einer Multi-Faktor-Authentifizierung und Zugriffsfilterung (Conditional Access) erreicht.

Viel Spaß mit Office 365!

 

 

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