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Granikos Technology Blog

Anfang Juli wurde Version 11 der erfolgreichen Anti-Spam und E-Mail Verschlüsselungslösung NoSpamProxy veröffentlicht.

NoSpamProxy eignet sich sowohl für E-Mail Umgebungen, die sich rein On-Premises befinden, als auch für den Betrieb mit Office 365. Gerade hier zeigt sich der absolute Mehrwert durch den Einsatz der zentralen S/MIME Verschlüsselung oder des Portals zum einfachen und sicheren Austausches großer Dateien.

Ein schneller Blick auf die Unterschiede in der NoSpamProxy Verwaltungskonsole zeigt einen prägnaten neuen Menüpunkt.

NoSpamProxy 10.1
 
NoSpamProxy 11
 
Management Console NoSpamProxy 10.1 Management Console NoSpamProxy 11

DKIM

Mit der neuen DKIM Funktion ist es ein Leichtes, DKIM Signaturen für die eigenen Domänen zu erstellen und diese im Regelwerk von NoSpamProxy anzuwenden. Mit Hilfe von DKIM wird sichergestellt, dass eine mit DKIM signierte Nachricht wirklich von der sendenden Domäne stammt. Ein empfangendes E-Mail System kann so die Echtheit des Absenders überprüfen.

In der Vergangenheit war die Einrichtung und Konfiguration von DKIM nicht trivial. In diesem Fall ist die Schlüsselerzeugung und die Bereitstellung des öffentlichen Schlüssels extrem einfach gehalten und beschränkt sich auf drei Schritte.

  • Schritt 1: Auswahl der gewünschten eigenen Domäne und Festlegung des DNS Names (Selector)

    NoSpamProxy DKIM - Auswahl der Domain
     

  • Schritt 2: Anlegen des erforderlichen DNS Eintrages in der DNS Zone der ausgewählten Domain auf Basis der von NoSpamProxy bereitgestellten Kopiervorlage

    NoSpamProxy DKIM - Erstellung des DNS Resource Records
     
  • Schritt 3: Validierung des DNS Eintrages durch NoSpamProxy
    NoSpamProxy DKIM - Validierung des DNS DKIM Eintrages

Nun wird in der Regel für ausgehende E-Mails die DKIM Signierung aktiviert. Mehr ist nicht mehr erforderlich, um eine zusätzliche E-Mail Sicherheitsfunktion zu aktivieren. Gerade beim Betrieb mehrerer E-Mail Gateways wird die Einfachheit der Konfiguration deutlich, da die DKIM Einrichtung nur einmal ausgeführt werden muss.

Zentrale Disclaimer

Ein weiteres neues Feature von NoSpamProxy ist die Möglichkeit, E-Mails mit einem zentral gesteuerten Disclaimer zu versehen. Neben dem Hinzufügen von rein rechtlichen Informationen, dem klassischen Disclaimer, können auch unternehmensweite E-Mail Signaturen mit Benutzerinformationen aus dem Active Directory hinzugefügt werden.

Die Verwaltung und Konfiguration erfolgt über eine eigene Weboberfläche, die für den Administrator bequem über die NoSpamProxy Verwaltungsoberfläche erreichbar ist.

Die Bereitstellung als Webseite ist besonders vorteilhaft für Unternehmen, in denen die Konfiguration und Pflege der E-Mail Signaturen einer Abteilung außerhalb der IT unterliegt. Für die Pflege der Disclaimer-Konfigurationen ist lediglich ein Browser und natürlich die erforderliche Berechtigung zur Verwaltung notwendig.

  • Aufruf der Webseite zur Verwaltung der Disclaimer in der NoSpamProxy Verwaltungsoberfläche

    NoSpamProxy Disclaimer
     
  • NoSpamProxy Disclaimer Webapplikation

    NoSpamProxy Disclaimer Webapplikation

Die Funktion für zentrale Disclaimer in NoSpamProxy werden wir in einem separaten Blogartikel und einer Schritt-für-Schritt Anleitung beleuchten.

Fazit

Version 11 von NoSpamProxy zeigt erneut, dass sichere E-Mail Kommunikation mit Software Made in Germany bequem und einfach zu realisieren ist. Es gibt keinen Grund, keine E-Mail Verschlüsselung und sichere E-Mail Übertragung einzusetzen.

Links

 

Sie möchten die E-Mail Kommunikation Ihres Unternehmens sicherer machen? Sie möchten mehr über E-Mail Verschlüsselung erfahren? Wir helfen Ihnen gerne weiter, rufen Sie uns an 02433 9524780 oder senden Sie uns eine E-Mail an info@granikos.eu.

Wir selber begleiten das Produkt schon seit einigen Jahren und sind gerade vom Einsatz in Kombination mit Office 365 überzeugt.

 

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Das Exchange Blog Cumulative Update für Oktober 2015 (CU1015) fasst interessante Themen rund um Exchange Server und Office 365 (Exchange Online), Azure und Skype for Business (aka Lync) des Monats Oktober 2015 zusammen.

Exchange Server

Office 365 & Exchange Online

Skype for Business, Lync Server & Communication

Windows Azure

Allgemeine Themen & Sicherheit

Replay

Podcast Empfehlungen

Tools / Software

 


Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Implementierung oder Migration.

Sie denken über einen vollständigen Wechsel zu Office 365 oder eine Hybrid-Konfiguration mit Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend und ausführlich über die Möglichkeiten der Office 365 Plattform.

Sie möchten mehr über Exchange Server 2016 erfahren? Gerne erläutern wir Ihnen die technischen Änderungen und Möglichkeiten für Ihr Unternehmen in einem persönlichen Workshop.

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website (https://www.granikos.eu) oder nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf: info@granikos.eu

 

 

 

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ENow Monitoring System for Skype for BusinessSkype for Business (formerly called Lync) is a helpful tool for enabling seamless communication among an organization. As an admin, preventable downtime is simply unacceptable, especially with mission-critical technology like Skype for Business.

However, because Skype for Business is often rolled out in phases, the certificates needed for it to remain operational will have varying expiration dates, which can become difficult to manage between routine maintenance. Even allowing an expired certificate to persist one minute can cause front-end servers to go down - meaning users can’t connect to the server, receive messages or make video calls.

In this scenario, watch how Uniscope - ENow’s monitoring and reporting solution for Skype for Business - quickly and easily helps you identify expired certificates and avoid costly downtime.

Learn more about Uniscope and start a free trial.

 

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Das Exchange Blog Cumulative Update für Juni 2015 (CU0615) fasst interessante Themen rund um Exchange Server und Office 365 (Exchange Online), Azure und Skype for Business (aka Lync) des Monats Juni 2015 zusammen.

Alle Links für des CU 0615 finden Sie über unser Bitly Tag Blog CU 0515 (als Bitly Mitglied).

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Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Implementierung oder Migration.

Sie denken über einen vollständigen Wechsel zu Office 365 oder eine Hybrid-Konfiguration mit Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend und ausführlich über die Möglichkeiten der Office 365 Plattform.

Sie möchten mehr über Exchange Server 2016 erfahren? Gerne erläutern wir Ihnen die technischen Änderungen und Möglichkeiten für Ihr Unternehmen in einem Workshop.

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Auf der Microsoft Ignite 2015 Konferenz in Chicago wurden erste Informationen über Exchange Server 2016 veröffentlicht.

Es wurde klar artikuliert, dass keine Abkehr von On-Premise Versionen geplant ist. Die Anforderungen der Microsoft Kunden werden auch in der Zukunft On-Premise Versionen von Exchange Server erforderlich machen. Wie neue Funktionen ihren Weg in die On-Premise Version von Exchange finden, hat sich aber bereits mit Exchange Server 2013 geändert. Neue Funktionen werden zuerst in Office 365 (Exchange Online) entwickelt, bereitgestellt und stabilisert. Nachfolgend wird entschieden, ob eine Funktion den Weg in die On-Premise Variante von Exchange Server findet. Microsoft beschreibt diesen Weg als "Delivering Innovation".

Das nachfolgende Schaubild verdeutlicht diesen Prozess:

Delivering Innovation mit Exchange Server 2016

Exchange Server Rollen

Jede Version von Exchange Server ging mit einer Änderung der Server Architektur einher. Mit Exchange Server 2016 lassen wir das mit mit Exchange Server 2007 eingeführte Konzept der Rollen fast komplett hinter uns. In Exchange Server 2016 exisitiert nur noch eine intere Rolle, der Mailbox Server. Hinzu kommt nur noch die Edge Rolle für den bereits bekannten Einsatz in der DMZ.

In der Mailbox Rolle sind nun alle Funktionen zusammengefasst, die in Exchange Server 2013 noch auf CAS und Mailbox aufgeteilt waren. Exchange Server 2016 nutzt eine tiefe Integration mit dem Office Web Apps Server, um in Outlook Web App 2016 eine direkte Bearbeitungsmöglichkeit für Office Dokumente anzubieten.

Die nachfolgenden beiden Schaubilder verdeutlichen die Architekturunterschiede zwischen Exchange Server 2013 und Exchange Server 2016.

Exchange Server 2013

Architektur Exchange Server 2013

Exchange Server 2016

Architektur Exchange Server 2016

Exchange Server Client Konnektivität

Mit Exchange Server 2016 ergeben sich keine grundlegenden Änderungen für die Kommunikation von Clients zum Exchange Server. Clients verbinden sich weiterhin über einen Load Balancer mit dem "Proxy" Endpunkt. Im Gegensatz zu Exchange Server 2013 kann der Proxy-Layer aber nicht mehr auf dedizierte Server installiert werden. Die Separierung von CAS und Mailbox-Rollen wurde bereits in der Preferred Architecture für Exchange Server 2013 nicht mehr empfohlen.

Exchange Server 2016 arbeitet mit einem Proxy-Layer. Dieser ist jedoch in einem Building Block auf dem Server integriert.

Auch für die Konnektivität für Unified Messaging ergeben sich keine Änderungen. Verbindungen zum Proxy-Layer werden zum direkten UM-Endpunkt umgeleitet.

Die beiden nachfolgenden Schaubilder verdeutlichen die Unterschiede in der Client Konnektivität zwischen Exchange Server 2013 und Exchange Server 2016.

Exchange Server 2013

Client Konnektivität Exchange Server 2013

Exchange Server 2016

Client Konnektivität Exchange Server 2016

Funktionen

Was bietet Exchange Server 2016 jenseits der Veränderungen in der Architektur? Die großen Themenblöcke, die Microsoft mit Exchange Server 2016 besetzen möchte sind: 

  • Better Collaboration
  • Smarter Inbox
  • Mobile Productivity
  • Modern Datacenter
  • Security & Compliance

Better Collaboration

Unter dem Titel Better Collabiration soll durch die Integration von Exchange und SharePoint das Arbeiten mit Dateianhängen grundlegend verändert werden. Anstatt Office Dateien in unterschiedlichen Versionen per E-Mail zu versenden und so die Postfächer mit unnnötigen Daten zu füllen, sollen nur noch Links zu den entsprechenden Dateien versendet werden. Die Dateien werden hierzu in SharePoint bzw. OneNote for Business gespeichert. Die erforderlichen Berechtigungen zum Bearbeiten oder zur Ansicht werden für die E-Mail Empfänger automatisch vergeben. Dies ermöglicht den Anwendern, an einer Version des Dokumenten gemeinsam zu arbeiten. Diese Funktionen werden durch den Einsatz des Office Web Apps Servers ermöglicht.

Selbst mit externen Kommunikationspartnern ist solch eine Kollaboration möglich. Hier ergeben sich für Unternehmen aber auch neue Herausforderungen. Die Veröffentlichung der Funktionen und die Möglichkeit, dass externe Anwender Zugriff auf Dokumente erhalten können, erfordern eine detaillierte Planung der Infrastruktur und der notwendigen Konfigurationen.

Das nachfolgende Schaubild zeigt die erforderlichen Komponenten:

Better Collaboration

Smarter Inbox

Die Nutzung des Posteinganges unterscheidet sich grundlegend in zwei Varianten:

  1. Ablegen in Ordnern
  2. Stapeln im Posteingang

Es existieren zahlreiche Ratgeber zum effizienten Arbeiten mit E-Mail und dem Posteingang. Leider gibt es nicht die eine Antwort und E-mail wird aus unterschiedlichsten Gründen noch ein lange Zeit der primäre Weg der digitalen Kommunikation sein.

Exchange Server 2016 versucht mit einem intelligenteren Posteingang das Arbeiten mit Outlook zu verbessern. Hierzu gehört eine Verbesserung bei den Suchergebnissen und Beschleunigung der Suche selber. Hinzu kommt eine bessere Unterstützung für Add-Ins in Outlook.

Die neue REST API von Exchange Server 2016 erleichtert die Entwicklung von einheitlichen Add-Ins für Outlook Add-ins mit Anbindung an Exchange On-Premise oder Exchange Online.

Weitere Verbesserungen sind:

  • Inline URL Vorschau
  • Inline Video Player
  • Intelligente Auswahl von Empfängern

Zu den OWA Verbesserungen gehören:

  • Verbessertes HTML Rendering
  • One-Click Archivierung
  • Kontakt Verlinkung
  • CSV Import von Kontakten
  • Smarte Action Schaltflächen
  • Verbesserte Ansicht von Dateianhängen

Mobile Productivity

Durch den immer größeren Verbreitungsgrad von mobilen Endgeräten, erfolgt auch der Zugriff auf E-Mails immer mehr von diesen Geräten. Nach einer Studie von Experian erfolgten in Q3 2014 53% aller Zugriffe auf E-Mails von Telefonen oder Tablets.

Hier ist das Ziel, eine einheitliche Erfahrungswelt über alle Gerätetypen hinweg zu schaffen. Anstatt wie in der Vergangenheit unterschiedliche Exchange ActiveSync Clients auf mobilen Endgeräten zu haben, möchte Microsoft die einheitliche Outlook Erfahrung ermöglichen. Dies wird erreicht durch:

  • Outlook für Windows 10
  • Outlook für iOS und Android

Modern Datacenter

Exchange Server 2016 wurde für den Betrieb in modernen Datacentern entwickelt. Dieses Anspruch wird Exchange hauptsächlich durch die vereinfachte Softwarearchitektur und die vereinfachten Hardwareanforderungen erreicht. Die Preferred Architecture für Exchange Server 2016 setzt nicht auf komplexe Virtualisierung, sondern auf den Einsatz von einfachen Standardservern und JBOD als Speichermedium.

Exchange Server 2016 soll auf Standardhardware betrieben werden und so zusätzliche Single-Point of Failures vermeiden helfen.

Die Koexistenz mit Exchange Server 2013 ist einfacher zu implementieren als die Koexistenz in vorherigen Exchange Versionen. Grund hierfür ist einfach die starke Ähnlichkeit zwischen Exchange Server 2013 und 2016.

Die automatische Reparatur von Postfachdatenbanken erhöht die Verfügbarkeit und vermindert das Risiko von Datenverlusten. Dies wird erreicht durch "DB Divergence Detection", "Loose Trunctation" und den Einsatz des ReFS Dateisystems für Datenlaufwerke.

Für ein modernes Deployment von Exchange Server 2016 stehen der Betrieb einer DAG ohne adminstrativen Endpunkt und die Unterstützung von Azure File Share Witness zur Verfügung. Unternehmen, die noch ein klassisches Backup vewenden, werden von einer DAG ohne administrativen Endpunkt nicht profitieren können, da die Hersteller von Backup-Software sich mit dieser neuen Cluster-Variante (Funktion von Windows Server 2012 R2) schwer tun. Ebenso ist die Funktion eines Azure File Share Witness nicht für alle Unternehmen möglich.

Die Indizierung der passiven Postfachdatenbanken erforderte in der Vergangenheit immer eine Kommunikation mit der aktiven Kopie. Mit Exchange Server 2016 erfolgt die Indizierung nur direkt in der passiven Kopie, was zu einer Reduzierung des Datenverkehrs führt.

Security & Compliance

Exchange Server 2016 bringt neue Funktionen zur Data Loss Prevention, zur Auditierung und zu eDiscovery. Die Informationen und Funktionen von DLP Policies stehen nun nicht nur in Outllok zur Verfügung, sondern auch in anderen Office Client Produkten und in SharePoint. Hierdurch ergibt sich eine einheitliche Erfahrung für den Anwender. DLP Policies werden somit nicht erst beim Versenden von Nachrichten angewandt, sondern bereits beim versuchten Aufrufen von Dateien.

Das Auditierungsschema wurde in Anlehnung zu Office 365 vereinheitlicht. Dies erleichtert die Auswertung der Audit/Protokolldateien in einer Hybrid-Konfiguration. Ebenso wurden die Such- und Filterfunktionen verbessert.

Neue Öffentliche Ordner können nun auch auf In-Place Hold gesetzt werden.

Ausblick

Exchange Server 2016 bietet zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen bekannter Funktionen. Jedoch muss man auch die kommende Version von Exchange Server 2016 als Version 1.0 eines On-Premise Produktes sehen. Durch den mit Exchange Server 2013 eingeführten Deployment Zyklus von drei Monaten, müssen sich Unternehmen auf einen schnelleren Rolloutplan einstellen. Rein technisch wird alle drei Monate ein neues Produkt eingeführt. Interne Change Prozesse rund um Exchange müssen auf die neuen Anforderungen hin angepasst werden.

Exchange Server 2016 befindet sich sich gegenwärtig noch im geschlossen TAP Programm mit ausgewählten Kunden. Die öffentliche Beta-Phase für Exchange Server 2016 ist für den Sommer 2015 vorgesehen. Als geplanter Veröffentlichungstermin für Exchange Server 2016 ist Herbst/Winter 2015 vorgesehen.

Links

 

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