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Granikos Technology Blog

Software-Lösungen, die einen TLS verschlüsselten Kommunikationskanal aufbauen möchten, benötigen Zugriff auf den privaten Schlüssel des zuverwendenden SSL Zertifkates im lokalen Zertifkatsspeicher des Servers. In den meisten Fällen installiert die Software ein selbstsigniertes Zertifkat und konfiguriert für dieses Zertifikat die korrekten Berechtigungen.

Bei der externen Kommunikation ist es aber häufig gewünscht, ein offiziell ausgestelltes SSL/TLS Zertifikat zu verwenden. 

Die nachfolgenden Schritte beschreiben die Konfiguration der Lese-Berechtigung für das E-Mail Security Gateway NoSpamProxy. In diesem besonderen Fall verwendet die Software kein reguläres Dienstkonto, sondern sog. virtuelle Dienstkonten. Diese Konten ermöglichen eine erhöhte Sicherheit beim Ausführen von Windows-Diensten.

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Öffnen Sie den lokalen Zertikatsspeicher mit Hilfe des MMC Snap-Ins.

 

Schritt 2

Wählen Sie das gewünschte Zertifkat aus und öffnen Sie mit einem Rechts-Klick auf dem Zertifkat das Kontextmenü.

Kontextmenü SSL Zertifikat

Wählen Sie Manage Private Keys, um die Berechtigungen für den privaten Schlüssel zu verwalten.

 

Schritt 3

Klicken Sie auf Add und fügen Sie die gewünschten Konten hinzu. In diesem Beispiel ist es notwendig, das lokale Computersystem als Lokation auszuwählen und nicht die Active Directory Domäne. Virtuelle Dienstkonten erforden das Prefix NT Service.

Für NoSpamProxy benötigen die folgenden Konten Lese-Zugriff:

NT Service\NetatworkMailGatewayIntranetRole
NT Service\NetatworkMailGatewayManagementService
NT Service\NetatworkMailGatewayGatewayRole
NT Service\NetatworkMailGatewayPrivilegedService

Virtuelle Dienstkonten hinzufügen

Klicken Sie anschließend auf Check Names, um die eingegebenen Bentuzerkonten zu prüfen.

 

Schritt 4

Bei korrekter Auflösung werden die Anzeigename der Dienstkonten im Fenster angezeigt. Klicken Sie anschließend auf OK

Aufgelöste virtuelle Dienstkonten

 

Schritt 5

Setzen Sie für alle hinzugefügten Dienstkonten die Lese-Berechtigung und klicken Sie anschließend OK.

Setzen der Lese-Berechtigung

Um Anschluß kann das nun korrekt konfigurierte Zertifkat durch NoSpamProxy für den Aufbau von TLS Verbindungen verwendet werden.

Link

 

 

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Administrative Benutzerkonten in Office 365, die der Rolle Globaler Administrator zugeordnet sind, müssen besonders geschützt werden. Joe Davies, Sr. Content Developer bei Microsoft, hat während des Cloud Adoption Advisory Board Webinars am 31. Mai 2017 einfache und hilfreiche Tipps zur Absicherung dieser Konten gegeben. 

In diesem Zusammenhand ist es wichtig, sich noch einmal zu vergegenwärtigen, dass die Absicherung von Benutzerkonten und anderen schützenswerten Objekten in der Cloud einer Partnerschaft unterliegt. Microsoft stellt als SaaS Anbieter die notwenigen Funktionen zur Verfügung, als Kunde muss ich diese auch konfigurieren und anwenden.

Cloud Security Partnerschaft

Angreifer haben es natürlich nicht nur auf Standardbenutzerkonten abgesehen, sondern versuchen insbesondere Benutzerkonten mit hohen Privilegien anzugreifen. Denn nur so lässt sich der maximal Schaden anrichten. Dies gesicht im Allgemeinen durch das Sammeln von Informationen und Phishing Attacken.

Es ist für Angreifer ein Leichtes, administrative Benutzerkonten mit intelligenten Phishing E-Mails auszuspähen, nachdem ein Standardbenutzerkonto gehackt wurde. Mit Hilfe des nachfolgenden PowerShell Befehls, ausgeführt im Kontext des Benutzers, können alle Anwender mit der Rolle Globaler Administrator ausgelesen werden.

Get-MsolRoleMember -RoleObjectId (Get-MsolRole -RoleName "Company Administrator").ObjectId

 

Nutzen Sie die nachfolgenden Empfehlungen, damit Ihre Office 365 Umgebung nicht ein leichtes Opfer von Angriffen wird.

Phase 1 - Dedizierte Administratorkonten

  1. Identifizieren Sie mit dem o.g. PowerShell Cmdlet alle Benutzerkonten, die aktuell der Rolle Globaler Administrator zugewiesen sind
  2. Erstellen Sie mindestens ein Konto als Globaler Administrator, jedoch nicht mehr als fünf 
  3. Verwenden Sie für die neuen Benutzerkonten komplexe Kennworte mit mindestens 12 Zeichen
  4. Weisen Sie den neu erstellen Bentuzerkonten die Rolle Globaler Administrator zu
  5. Melden Sie sich mit einem der neu erstellen Benutzerkonten am Office 365 Portal an
  6. Für jedes in Schritt 1 identifizierte Benutzerkonto führen Sie folgende Schritte durch
    1. Entfernen Sie die Rolle Globaler Administrator
    2. Weisen Sie nur die Office 365 Rollen zu, die der jeweilige Anwender für seine Tätigkeit benötigt

Ergebnis

  • Nur die neu erstellten Bentuzerkonten verfügen über die Rollenberechtigung Globaler Administrator
  • Alle anderen regulären Benutzerkonten verfügen nur über die notwendigen Office 365 Dienstberechtigungen, um den Office 365 Tenant zu verwalten

Weiterführende Links

 

Phase 2 - Aktivierung von Multi-Faktor Authentifizierung

Wenn Sie nur Cloud-Identitäten nutzen:

  1. Aktivieren Sie Multi-Faktor Authentifizierung (MFA) für Ihren Office 365 Tenant
  2. Konfigurieren Sie für jedes der neuen Administratorkonten für die Verifikationsmethode Telefonanruf oder Textnachricht

Wenn Sie synchronisierte oder federierte Identitäten nutzen:

  1. Aktivieren Sie Multi-Faktor Authentifizierung (MFA) für Ihren Office 365 Tenant
  2. Konfigurieren Sie für jedes der neuen Administratorkonten die stärkste Verifikationsmethode, die in Ihrem Unternehmen möglich ist

Natürlich werden Sie auch weiterhin administrative PowerShell Scripte gegen Ihren Office 365 Tenant ausführen wollen. Im Blog Post Connect to Office 365 services with multifactor authentication (MFA) and PowerShell sind die erforderlichen Schritte für die Nutzung der PowerShell mit MFA beschrieben.

Weiterführende Links

 

Phase 3 - Advanced Security Management 

Die Nutzung von Advanced Security Management (ASM) erfordert eine E5 Lizenz oder aber eine separate ASM Lizenz für Benutzerkonten mit den zugewiesen Rollen Globaler Administrator, Dienstadministrator oder Compliance-Administrator.

  1. Aktivieren Sie das Advanced Security Management
  2. Konfigurieren Sie Richtlinien zur E-Mail Benachrichtigung bei
    1. Verdächtigen Administratortätigkeiten
    2. Hinzufügen von Rollenmitgliedern

Weiterführende Links

 

CAAB Webinar Mai 2017

Im CAAB Webinar wurden noch weitere interessante Themen behandelt:

  • Windows Defender ATP Ransomware Response Playbook
  • Isolate SharePoint Online Group Sites in Office 365
  • Azure Active Directory B2B Collaboration

Video

PowerPoint

Das Cloud Adoption Advisory Board (CAAB) ist eine excellente Quelle für Informationen rund um die sicher Implementierung von Cloud-Technologien. 

Links

 

Viel Spaß mit Office 365.

 

 

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Webkonferenz für KMU

Am Dienstag, 23. Mai 2017, verstaltet Microsoft eine Online-Konferenz zum Thema 

Unternehmensdaten in der Cloud - Kontrollverlust oder mehr Sicherheit für KMUs?

Virtuelle IT-Security KonferenzVeranstaltungstext:

Fragt man Entscheider in Unternehmen, hat Sicherheit höchste Priorität. In der Regel haben sie einen Partner oder einen Mitarbeiter, der sich darum kümmert. Und bekanntlich fasst man Systeme und Lösungen, die laufen, ungerne an. Hauptsache, die Daten befinden sich im eigenen Hause, denn da sind sie sicher. Aber sind sie das wirklich? Jedes dritte Unternehmen in Deutschland hat bereits Angriffe auf seine IT-Infrastruktur verzeichnet. Der deutsche Mittelstand rückt dabei immer stärker in den Fokus von Cyber-Spionage und Datendieben. Wie sehen die Angriffsszenarien aus? Was geschieht mit den Daten? Und wie sollten Unternehmen handeln?

Gerade viele KMUs sind in Sachen IT schlechter gesichert als sie denken. Hinzu kommt, dass manche Unternehmen modernen Cloud-Lösungen noch immer skeptisch gegenüberstehen (Stichwort: Kontrollverlust). – Mit dieser praxisorientierten Webkonferenz wollen wir Entscheidern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen aufzeigen, welche Bedrohungslage besteht und wie sich eine Sicherheitsstrategie schon mit einfachen Mitteln umsetzen lässt. Die praxisorientierte Veranstaltung bietet ausreichend Raum auch für Ihre Fragen.

Gerade auch im Hinblick auf die im nächsten Jahr gültig werdende Datenschutz-Grundverordnung ist diese Veranstaltung sehr interessant.

Melden Sie sich noch heute an: https://blogs.business.microsoft.com/de-de/2017/05/04/webkonferenz-it-sicherheit-kmu-unternehmensdaten-in-cloud/

Links

 

 

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On Dezember 12, 2016
FIM, IAM, MIM
917 Views
Letzte Aktualisierung: 2016-12-19


Carol Wapshere hat mehrere Best Practices Artikel zum Thema Identity und Access Management (IAM) veröffentlicht. Diese Artikel helfen bei der Planung und fachlichen Implementierung einer IAM Plattform.

Die veröffentlichten Artikel sind:

 

 

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Last updated: 2017-02-08


NoSpamProxy Azure Edition is the cloud based email security gateway of the successful NoSpamProxy family of products by Net at Work. The Azure edition of NoSpamProxy can easiliy be deployed using the Microsoft Azure Marketplace.

NoSpamProxy Azure easily connects an Office 365 tenant and offers an easy way to provide centralized email encryption and decryption with PGP and/or S/MIME for mailboxes hosted in Exchange Online. Additionally, NoSpamProxy Azure provides compliant anti-spam handling, an anti-malware component, and a large file portal.

The edition currently available in Microsoft Azure installs a NoSpamProxy single-server deployment. A single-server deployment combines the NoSpamProxy intranet role and the gateway role on a single server.

The NoSpamProxy Azure Edition is provided as BYOL (Bring Your Own License) deployment. In addition to the recurring fees for the Microsoft Azure VM you are required to buy a NoSpamProxy license. If you already own a NoSpamProxy Version 11 license, the license can be used for the NoSpamProxy Azure Edition as well.

Content

DeploymentOptions
Notes
Deployment
Links

 

Deployment Options

Due to the nature of a cloud service NoSpamProxy Azure can be operated in different scenarios in Microsoft Azure. By default the system is configured as a workgroup system without any Active Directory domain membership. The different operational scenarios for NoSpamProxy Azure depend on the existence of a Site-2-Site VPN between your Azure deployment and your on-premises IT infrastructure.

  • Without Site-2-Site VPN to Microsoft Azure
     
    • An on-premises email server (e.g. Exchange Server or SmarterMail) utilizes NoSpamProxy Azure as an external relay for outgoing messages. Incoming messages are received by NoSpamProxy Azure and are forwarded to the on-premises email server via the internet.
       
    • Email addresses of internal recipients are maintained manually using plain text file. The file itself is imported automatically by NoSpamProxy Azure
      This is a viable option, if there aren't too many email addresses to maintain.
       
    • Good option for Office 365 customers running a cloud only deployment without any on-premises Active Directory users and mailboxes. The required import file can be created by exporting Office 365 recipients and email addresses.
       
    • RDP access to the Azure VM and NoSpamProxy Azure must be limited to an external IP address of the company network.
       
  • With Site-2-Site VPN to Microsoft Azure
     
    • AN on-premises email server (e.g. Exchange Server or SmarterMail) utilizes NoSpamProxy Azure as an internal Relay for outgoing messages. Incoming messages are received by NoSpamProxy Azure and forwarded to the on-premises email servers using the Site-2-Site VPN.
       
    • Automated import of internal email recipients from a LDAP source (e.g. Active Directory)
      This option simplifies recipient maintenance, as recipients are automatically imported by NoSpamProxy Azure.
       
    • Perfect option for Office 365 customers maintaining user accounts on-premises and running Azure AD Connect or maybe even having a full Office 365 hybrid setup with centralized mail flow.
       
    • RDP access to the Azure VM and NoSpamProxy Azure restricted to internal company network(s).

Currently a direct connection to Azure AD is not supported, but it is planned for a future release.
 

Notes

  • The Azure Service for NoSpamProxy Azure System requires a Reverse-DNS configuration, as any other public facing SMTP service. External SMTP servers must be able to perform a Reverse-DNS check successfully. A link on how to configure Reverse-DNS in Azure is listed in the Links section.
     
  • The system name of the NoSpamProxy Azure VM should not follow internal IT naming conventions, as the name is publically resolvable. Otherwise you are going to expose your internal naming conventions.

Depending on the size of the Azure VM different throughputs can be reached in regards to emails per minute.

Tests have shown the following results for Standard A Virtual Machines:

VM Size CPU Cores Memory Emails/minute
Standard A1 1 1,75 100
Standard A2 2 3,5 200
Standard A3 4 7 300
Standard A4 8 14 300

 

Deployment

The following steps describe a simple deployment of NoSpamProxy Azure.

NoSpamProxy Azure Edition in Microsoft Azure Marketplace

Go to Azure Marketplace and search for NoSpamProxy, select the NoSpamProxy Azure Edition.

Click Create to configure the NoSpamProxy Azure system.

NoSpamProxy Azure System  - Basics

Configure the required parameters as needed

  • Name
    System name which is added to Azure DNS and externally resolvable.
  • VM disk type
    When selecting SSD as VM disk type, you must choose an Azure VM supporting SSD in a following step.
  • User name, Password
    User name of the local administrator account
    As the Azure VM is accessible via RDP from the internet by default, you should use a non-trivial user name and password.
  • Subscription
    Azure subscription to add the Azure resources to.
  • Resource group
    Resource group for the new Azure resources. The example creates a new resource group.
  • Location
    Azure region for the new resource group.

NoSpamProxy Azure System  - Choose Size

Select an appropriate virtual machine type. NoSpamProxy Azure doesn't have extraordinary system requirements for processor and memory. SQL Server 2014 Express is downloaded and installed as part of the standard setup of NoSpamProxy. Even SQL Server 2014 Express can be run on a standard VM..

NoSpamProxy Azure System - Settings

All other settings remain unchanged for this simple deployment. You can adjust the settings, if required for your individual deployment. Especially if you want to utilize exisiting resources.

  • Storage Account
    Storage for Azure VM VHD files
  • Virtual Network
    Azure virtual network for the new Azure VM
  • Subnet
    Azure virtual network subnet
  • Public IP Address
    External IP address
  • Network Security Group
    Network firewall configuration

NoSpamProxy Azure System - Summary

Verify the technical summary and click OK to add the configured system to your shopping cart.

NoSpamProxy Azure System - Purchase

Verify the selected Azure service offering and the configured virtual machine. Click Purchase to buy the selected subscription. The deployment is a so called BYOL Deployment and requires a valid NoSpamProxy trial license or an existing full license. After the NoSpamProxy setup as been completed in the virtual machine you will be redirected to a web page to request a trial license.

Connect to the newly deployed virtual machine using Remote Desktop. After first log on NoSpamProxy setup will start automatically as part of an scheduled task. The scheduled task will execute the following steps:

  • Configure the preinstalled SQL Server Express Edition
  • Download and setup of the most current release of NoSpamProxy
  • Redirect to the NoSpamProxy Azure web page to request a trial license
  • Removal of the scheduled task

NoSpamProxy Azure System - Setup

Do not close or interrupt the Windows PowerShell window.

After the setup has finished the public web page of NoSpamProxy Azure Edition will be opened in Internet Explorer. After initial setup of the operating system Internet Explorer runs in secure mode. Therefore, a security warning is displayed. Just add the web page to the list of exclusions and request your personal NoSpamProxy trial license.

The program setup adds new security groups and adds the logged on account to these security groups. It is required to log off and log on again to reflect the new group memberships. This is mandatory to sucessfully manage NoSpamProxy.

After log on start the NoSpamProxy Configuration MMC to import the license.

The NoSpamProxy Configuration MMC displays the NoSpamProxy version.

NoSpamProxy Azure System - Configuration MMC

After initial import of the license you can start configuring NoSpamProxy to suit your needs.

 

Links

 

 

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