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Granikos Technology Blog

LogoIm letzten Jahr wurden die Microsoft Zertifizierungen, die bisher einen Fokus auf bestimmte Produkte oder Technologien hatten, auf rollenbasierte Zertifizierungen umgestellt. Ebenso wurden die Vorbereitungskurse für die neuen Zertifizierungsprüfungen modernen Lerngegebenheiten angepasst.

Das alte Format der MOC-Kurse basierte auf einem einzelnen Lernblock, der als 5-Tages Kurs von Microsoft Learning Partner angeboten wurde. Im neuen Microsoft Lernformat sind die Inhalte zur Prüfungsvorbereitung in einzelne Themenabschnitte unterteilt. Dies ermöglicht es Ihnen ganz individuell, zu entscheiden, welchen Abschnitt Sie im Selbststudium, in einem Online-Kurs oder mit einer persönlichen Teilnahme in einem Klassenraum erlernen möchten.

Die neuen Zertifizierungen gliedern sich in Associate- und Expert-Zertifizierungen. Um eine Expert-Zertifizierung zu erreichen müssen entweder mehrere Associate-Prüfungen oder, falls verfügbar, eine einzelne Upgrade-Prüfung für eine bestehende MSCA/MSCE-Zertifizierung bestehen. Verfügbare Upgrade-Prüfungen werden immer nur für einen bestimmten Zeitraum angeboten.

Ausführliche Informationen zu den neuen Expert-Zertifizierungen finden Sie immer aktuell bei Microsoft Learning.

 

Die Vorbereitung auf die Zertifizierung Microsoft 365 Certified: Security Administrator Associate (MS-500) gliedert sich z.B. in folgende Abschnitte:

  • MS-500T01: Managing Microsoft 365 Identity and Access
  • MS-500T02: Implementing Microsoft 365 Threat Protection
  • MS-500T03 Implementing Microsoft 365 Information Protection

 

Dieses neue Lernkonzept wird jedoch noch nicht von allen Microsoft Learning Partnern in Deutschland angeboten. Viele halten am alten Lernkonzept der MOC-Kurse fest und bieten einen Vorbereitungskurs für eine neue Zertifizierung weiterhin als 5-Tages-Kurs an. Die veranschlagte Lernzeit für alle Module einer Prüfungsvorbereitung liegt in den meisten Fällen bei über fünf Tagen. Sie müssen also damit rechnen, dass nicht ausreichend Zeit zur Verfügung steht, alles Inhalte zu vermitteln. Das Gleiche gilt für sog. Bootcamp-Kurse, in denen Sie in einem einzelnen Kurs-Block auf zwei Zertifizierungsprüfungen vorbereitet werden. Hier wird versucht, die Inhalte, die einem regulärem Lernzeitraum von bis zu 12 Tagen entrpechen, in fünf Tagen zu vermitteln. Prüfen Sie genau, ob dieses Lernmodell für Sie passend ist.

Aktuelle und vollständige Informationen zu den rollenbasierten Zertifizierungen finden Sie auf den englischsprachigen Seiten von Microsoft Learning. Das deutschsprachige Angebot bietet noch nicht alle Informationen.

 

Weitere Informationen

 

Viel Spaß beim Lernen und mit den neuen Zertifizierungen.

 

 

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Exam LogoMicrosoft Learning hat neue, rollenbasierte Zertifizierungsprüfungen für Azure, Microsoft 365 und AI veröffentlicht. 

 

Neu verfügbare Prüfungen

 

 

Viel Spaß beim Lernen und den neuen Zertifizierungen

 

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Photo by Max DeRoin from PexelsDas Blog Cumulative Update für April 2019 (CU0419) fasst interessante Themen rund um Cloud SicherheitExchange ServerOffice 365, Azure und Microsoft Teams des Monats April 2019 zusammen.

Exchange Server

Microsoft 365 | OneDrive | Exchange Online | and more

Microsoft Teams

Skype for Business Server | Communications

Microsoft Azure

Cloud | Cloud Sicherheit

Docs | Knowledge Base | TechNet

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Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Implementierung oder Migration.

Sie denken über einen vollständigen Wechsel zu Office 365 oder eine Hybrid-Konfiguration mit Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend und neutral über die Möglichkeiten der Office 365 Plattform und Microsoft 365.

Sie möchten mehr über Exchange Server 2019 erfahren? Gerne erläutern wir Ihnen die technischen Änderungen und Chancen für Ihr Unternehmen in einem individuellen Workshop.
Sie möchten mehr über Exchange Server 2019 lernen? Werfen Sie einen Blick in das Buch "Microsoft Exchange Server 2019: Das Handbuch für Administratoren".

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website (https://www.granikos.eu) oder Sie kontaktieren direkt unser Vertriebsteam: info@granikos.eu

 

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SharePoint Konferenz 2019 LogoVom 24. - 26. Juni 2019 findet in Wien die SharePoint Konferenz 2019 statt.

Im Rahmen dieser Konferenz spreche ich am am Dienstag, 25. Juni 2019, über 

Überwachung der Office 365 Endbenutzererfahrung - Ist das notwendig? 

Sobald Unternehmen Office 365 (Hybrid oder Cloud-Only) nutzen, erkennen sie, dass dies zu ganz neuen Herausforderungen im täglichen IT-Betrieb führt. Häufig mangelt es an Transparenz und Kontrolle über die Endbenutzererfahrung, sodass viele Unternehmen keine Sichtbarkeit hierüber haben. In dieser Session werden bewährte Methoden zum Überwachen einer Cloud-Umgebung gezeigt und wie man die Einschränkungen von Office 365 überwinden kann. Erst wenn Unternehmen Office 365 besser kennengelernt haben können sie die nächste Hürde, die Erhöhung der Service-Akzeptanz und die Kontrolle der Lizenzkosten, in Angriff nehmen.

 

Die weiteren Themen der Konferenz sind:

  • SharePoint Framework, Front End Development, JavaScript, Angular, UI Fabric, Designs
  • Office 365, SharePoint on Premise, Online, Office System SharePoint 2019, Microsoft Graph
  • Sharepoint Dokumente und Recht - Datenschutz
  • Teams, PowerApps, Flow, Power BI, Excel, Outlook
  • Bots, Machine Learning und Azure Dienste
  • Projektmanagement, Modern Workplace, Security und Information Compliance
  • Digitale Transformation, Prozesse und Collaboration allgemein

 

Links

 

Ich freue mich, Sie auf der SharePoint Konferenz persönlich begrüßen zu dürfen. 

 

 

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The english version of this post is available at the ENow Software Blog: Floating Mailbox Databases in Exchange 2019: Pros & Cons

 

Seit den frühen Tagen von Exchange Server werden die maximale Postfachgrößen (Quota) von Anwenderpostfächern reglementiert. Diese Konfiguration erfolgte in vielen Exchange Organisationen über die Quota-Einstellungen der Postfachdatenbanken und galt somit einheitlich für alle in der jeweiligen Datenbank gespeicherten Postfächer. Dieses Vorgehen war in der Vergangenheit hauptsächlich dem Umstand geschuldet, dass der vorhandene Festplattenspeicher knapp und teuer war.

Das folgende Beispiel zeigt zwei Datenbanken für Standardanwender (DB-USER-1/-2) und eine Datenbank mit größeren Postfächern für das obere Management (DB-C-Level).

Postfach Datenbanken Beispiel 1 | Dedizierte Datenbank je Anwendergruppe

 

Diese Vorgehensweise wurde für viele Exchange Organisationen auch bei der Transition zu modernen Exchange Server Versionen ab Version 2013 nie infrage gestellt. Die alten Betriebsmuster wurden einfach übernommen.

 

Vorteile

Mit den modernen Exchange Server Versionen und den Empfehlungen für den Betrieb nach Preferred Architecture ist diese Art des Betriebs von Exchange Server Postfächern nicht mehr sinnvoll. Eine der wichtigsten, nichttechnischen, Empfehlungen, ist die Standardisierung und Vereinfachung des Betriebs der gesamten Exchange Server Plattform. Gerade im Hinblick auf einen hybriden Betrieb, also den parallelen Betrieb einer lokalen Exchange Organisation mit Anbindung an Exchange Online, ist eine Vereinfachung des Betriebs angeraten.

Eine Standardisierung und Vereinfachung des Betriebs erreichen Sie durch die Konfiguration der Postfachgrenzwerte auf Postfachebene. Hierdurch werden dedizierte Postfachdatenbanken für unterschiedliche Anwenderkreise überflüssig. Sie können Postfächer beliebig zwischen den Datenbanken verschieben und so flexibler auf Herausforderungen in der lokalen IT-Infrastruktur reagieren.

Das nachfolgende Beispiel verdeutlicht dies mit drei Postfachdatenanken (DB-1/-2/-3), in den eine unterschiedliche Anzahl an Postfächern mit unterschiedlichen Größen gespeichert ist.

Postfach Datenbanken Beispiel 2 | "Free-Flow" Datenbanken ohne Zuordnung einer Anwendergruppe

 

Noch deutlicher wird die Vereinfachung für den täglichen Betrieb, wenn wir uns eine Verteilung von unterschiedlichen Anwenderpostfächern (MBX, grün/gelb) und aktivierten Online-Archiv-Postfächern (ARC, grün) anschauen.

Postfach Datenbanken Beispiel 3 | "Free-Flow" Datenbanken für Anwender- und Online-Archiv-Postfächer

 

Nun gibt es neben Anwenderpostfächern und Online-Archiv-Postfächern noch weitere Postfachtypen:

  • Raum- und Ressourcenpostfächer (RES, grau)
  • Postfächer für Öffentliche Ordner (PF, orange)

Mit diesen zusätzlichen Postfachtypen ergibt sich für einen vereinfachten Betrieb das folgende Beispiel mit Postfächern verteilt über fünf Postfachdatenbanken.

Postfach Datenbanken Beispiel 4 | "Free-Flow" Datenbanken für Anwender-, Online-Archiv-, Ressourcen- und Public Folder-Postfächer

 

Bei einer modernen Betriebsweise von Exchange Server mit einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe (DAG) benötigen Sie keine klassische Form der Datensicherung. Alle benötigten Schutzfunktionen sind in Exchange Server integriert. Daher ist es auch unerheblich, in welcher Postfachdatenbank ein bestimmtes Postfach gespeichert ist. Diese Art des Betriebs entspricht grundsätzlich dem Betrieb von Exchange Online. Dort wird ein Anwenderpostfach ebenfalls nur in „irgendeiner“ Postfachdatenbank gespeichert.

 

Nachteile

Gibt es auch Nachteile für solch einen vereinfachten und standardisierten Betrieb von Postfachdatenbanken in einer lokalen Exchange Server Organisation?

Es gibt einen Nachteil für den Betrieb einer solchen Exchange Server Datenbank Umgebung. Zumindest dann, wenn Sie weiterhin auf eine klassische Datensicherungsmethode setzen und regelmäßig Postfachinhalte aus einer Datensicherung wiederherstellen müssen. In diesem Fall müssen Sie wissen, in welcher Datenbank ein Postfach zum Zeitpunkt der Datensicherung gespeichert war, um explizit genau diese Datenbank wiederherstellen zu können. Im Active Directory Objekt eines Postfacheigentümers existiert keine Historie der vorherigen Speicherorte eines Postfaches. Es ist immer nur die aktuelle Postfachdatenbank im AD-Objekt gespeichert.

Für die Sicherheit im Betrieb und in der Verwaltung gibt es keine Einschränkungen. Mit Exchange Server Role Based Access Control (RBAC) haben Sie alle Möglichkeiten, um die Verwaltung besonderer Postfächer, z.B. Geschäftsführung, nur bestimmten Mitarbeitern zu erlauben. Von einer Einschränkung der Zugriffsmöglichkeiten durch die direkte Anpassung von Active Directory Objektberechtigungen sollten Sie absehen. Diese Anpassung ist im Vergleich zu eine Berechtigungssteuerung mit RBAC wesentlich unsicherer.

 

Fazit

Der moderne Betrieb von Exchange Server mit einer datenbankunabhängigen Steuerung der Postfachgrenzwerte bietet Flexibilität und Standardisierung. Im Hybrid-Betrieb mit Exchange Online stellen Sie Postfächer in der lokalen Exchange Organisation in der gleichen Art und Weise bereit, wie sie auch in Exchange Online erfolgt. Sie haben somit eine einheitlich Betriebsart. Der einzige Unterschied sind die unterschiedlichen Postfachgrenzwerte im Vergleich zu Exchange Online. Idealerweise passen Sie auch die Grenzwerte in der lokalen Exchange Organisation denen in Exchange Online an.

Sollte Ihre lokale IT-Infrastruktur nicht die erforderlichen Rahmenparameter für einen sicheren und stabilen Betrieb von Exchange Server bieten, die Verfügbarkeit von Postfächern für Ihr Unternehmen aber wichtig sein, so ist Exchange Online die bessere Alternative.

 

Links

 

Viel Spaß mit Exchange Server!

 


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Sie benötigen Hilfe bei der Planung und Installation Ihrer Exchange Server 2019 Installation? Sie haben Fragen über Ihre bestehende Exchange Server Infrastruktur und möchten Exchange Online implementieren? Kontaktieren Sie uns per E-Mail info@granikos.eu oder besuchen Sie unsere Webseite http://www.granikos.eu.

 

 

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