de-DEen-GB
rss

Granikos Technology Blog

Das Exchange Blog Cumulative Update für Dezember 2014 (CU1214) fasst interessante Themen rund um Exchange Server und Office 365 (Exchange Online), Azure und Lync des Monats Dezember 2014 zusammen.

Alle Links für des CU 1214 finden Sie auch in unserem Bitly Bundle: http://bit.ly/CU1214Bundle

Exchange Server & Exchange Online

Office 365 & Exchange Online

Lync Server

Azure

Allgemeine Themen

Replay

 

Podcast Empfehlungen

Tools / Software


Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Installation oder Migration.

Sie denken über einen vollständigen Wechsel zu Office 365 oder eine Hybrid-Implementierung mit Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend und ausführlich über die Möglichkeiten der Office 365 Plattform.

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website (http://www.granikos.eu) oder nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf: info@granikos.eu

Weiterlesen »

Auch in Deutschland gewinnt das Einkaufen im Internet in ausländischen Internet - Shops immer mehr an Bedeutung. Insbesondere in der jetzigen Jahreszeit werden auch viele Weihnachtsgeschenke Online eingekauft. Worauf sollten Sie achten wenn sie online im Ausland einkaufen? Sieben Tips zum sicheren Einkaufen im Ausland.

Insbesondere in der jetzigen Jahreszeit finden sich auf vielen Online-Plattformen besonders viele verlockende Kaufangebote. Oft lohnt sich dabei auch der Vergleich mit Online-Shops aus dem Ausland: Gerade in den USA werden besonders viele Schnäppchen angeboten. Für deutsche Kunden stellt sich oft auch die Frage, ob die Angebote aus dem Ausland in Anspruch genommen werden können.

Tipp 1: Suchen Sie den Händler sorgfältig aus

Im Internet ist die Gefahr, auf einen unseriösen Händler hereinzufallen viel größer als im Ladengeschäft. Sie sollten als Kunde und Verbraucher daher möglichst immer darauf achten, wie viele Informationen der Händler auf seiner Website eigentlich preisgibt. Je mehr Informationen er über seine Firma, seine Vertragsbedingungen und die Rechte der Käufer auf seiner Webseite schreibt, desto eher wird man davon ausgehen müssen, dass es sich hier nicht um einen Betrüger handelt.

Einen guten Hinweis bieten auch Gütesiegel. Nur Online-Shops, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllen, dürfen diese Siegel führen. Aber informieren Sie sich bitte vorab welchen Gültigkeitsbereich das gezeigte Siegel hat. Solche Siegel sind auch schnell mal selbst 'gemalt'.

Tipp 2: Verzichten Sie nach Möglichkeit auf die Zahlung per Überweisung

Ist die Überweisung erst einmal erfolgt, kann sie in der Regel nicht mehr rückgängig gemacht werden. Daher ist die Zahlung per Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte definitiv besser. Im Notfall kann der Verbraucher bei Problemen mit dem Händler sein Geld zurückholen. Bei einer Lastschrift kann der Abbuchung innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen widersprochen werden. Auch bei der Zahlung per Kreditkarte hat man grundsätzlich die Möglichkeit, Beträge zurückbuchen zu lassen.

Bei Käufen auf ausländischen Plattformen ist eine Kreditkarte allerdings nahezu immer erforderlich, da andere Zahlungsmöglichkeiten meist nicht akzeptiert werden. Eine alternative kann hier durchaus auch die Zahlung durch PayPal bieten, falls der Onlinehändler dies akzeptiert. PayPal hat eigene Schutzmechanismen welche den Kunden vor Betrugsversuchen schützen können.

Tipp 3: Online-Shopping nur auf gesicherten PCs durchführen

Wer seine Einkäufe online tätigt, sollte immer auf die Nutzung sicherer Passwörter achten und seinen PC ausreichend vor Viren schützen, sodass Betrüger keinen Zugriff auf diese sensiblen Daten bekommen.

Tipp 4: Bei kleinen Online-Händlern auf Widerrufsbestimmungen achten

Nach dem neuen Gesetz zum Online-Handel, das seit dem 13. Juni 2014 in der Europäischen Union gilt, übernimmt von nun an der Verbraucher die Kosten für die Rücksendung, unabhängig vom Wert der Ware. Viele Händler bieten ihren Kunden aus Wettbewerbsgründen noch die Möglichkeit zur kostenlosen Rücksendung, sind dazu allerdings rechtlich nicht verpflichtet. Unabhängig vom Widerrufsrecht kann der Verbraucher jedoch selbstverständlich, wie beim Kauf im Ladengeschäft, bei mangelhafter Ware seine Gewährleistungsrechte in Anspruch nehmen.

Tipp 5: Erhaltene Ware defekt? Keine Panik!

Stellt sich beim Öffnen des Pakets heraus, dass die Ware beschädigt ist, wirkt sich dies nicht auf die Rechte des Verbrauchers aus. In so einem Fall wird gesetzlich vermutet, dass der Mangel von Anfang vorhanden war und der Verbraucher ihn nicht zu verantworten hat. Er kann weiterhin unbeschadet von seinem Widerrufsrecht oder seinen Gewährleistungsansprüchen Gebrauch machen.

Viele Kunden möchten gekaufte Waren wie Kleidungsstücke gern umtauschen. Dabei sind sie in der Regel auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Denn ein gesetzliches Umtauschrecht gibt es nicht - folglich lassen sich gekaufte Waren nicht immer ohne Probleme umtauschen. Doch bei Mängeln an der Ware müssen Händler diese reparieren oder für Ersatz sorgen, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Tipp 6: Bestellungen aus dem Ausland erfordern etwas mehr Sorgfalt

Manche Produkte aus dem Ausland können grundsätzlich nicht nach Deutschland geliefert werden. So sind beispielsweise MP3-Player aufgrund rechtlicher Bestimmungen, wie der Pauschalabgabe an die GEMA, nicht im Ausland bestellbar. Ähnliche Regelungen gelten für Drucker oder DVD-Player.

Besonders schwierig ist der Kauf von Produkten aus den USA. Der wirkliche Endpreis ist meist nicht von Start weg für den Kunden ersichtlich. Viele Produkte sind außerdem aufgrund von Lizenzbestimmungen der Hersteller vom internationalen Versand ausgeschlossen. So haben Kleidungshersteller oft verschiedene Produktlinien, deren Versand ins Ausland den Shops nicht erlaubt ist.

Tipp 7: Besondere Vorsicht bei der Bestellung elektronischer Geräte

Zu Problemen kann es bei Bestellungen aus den USA auch häufig bei Elektrogeräten kommen - nicht alle Geräte sind in der Lage, mit der in Deutschland höheren Spannung umzugehen oder es entstehen zusätzliche Kosten für passende Adapter.

Fazit: Verbraucher, die Wert auf die Auswahl des Händlers legen und bei der Bezahlung vorsichtig sind, können ohne Bedenken ihre Einkäufe von der Couch aus erledigen und bei der Cyber-Monday Woche im In- und Ausland zuschlagen. Allerdings sollten Kunden im Hinterkopf behalten, dass gerade bei ausländischen Bestellungen die Widerrufskosten erheblich höher ausfallen.

 


Der Original Post dieses Beitrages von Frank Wahl erschien am 15. Dezember 2015 im nikos one Blog.

Weiterlesen »

Mit der neuen Version 9.2 des erfolgreichen Net at Work Mail Gateways erwarten uns einige Neuerungen und Änderungen.

De-Mail Konnektor

Mail Gateway Nutzer, die den De-Mail Konnektor verwenden (egal ob Mentana oder Telekom/T-Systems), müssen die neue Mail Gateway Version 9.2 installieren, ansonsten wird die Verbindung zum DMDA nicht mehr funktionieren. Sowohl Mentana und Telekom/T-Systems stellen zum 31.12.2014 den Dienst der alten Plattform ein.

Neue Zertifikatsschnittstellen

Der bisherige Zertifikatsanbieter SignTrust hat Ende September bekannt gegeben, sich aus dem Trustcenter-Markt zurückzuziehen. Bestehende Kundenverträge wurden zum 31.12.2014 gekündigt. In Zukunft wird die automatische Beantragung von Zertifikaten über das Trustcenter von SwissSign mit den Gateway Solutions möglich sein. SwissSign bietet seit 2001 digitale Zertifikate und Signaturen an und ist seit 2005 eine 100% Tochter der Schweizerischen Post. Als anerkannter Certificate Services Provider (CSP) rangiert SwissSign in den weltweiten Statistiken hinter Unternehmen aus den USA und Japan als europäische Marktführerin und bildet somit eine ideale Alternative für bisherige SignTrust Kunden.

Neben SwissSign als neuem Zertifikatsanbieter wird Anfang 2015 noch das Trustcenter von GlobalSign seinen Weg in die Gateway Solutions von Net at Work finden. Die Implementierung der API hat bereits begonnen und wird in Kürze abgeschlossen sein. GlobalSign wurde 1996 als eine der ersten Zertifizierungsstellen gegründet. Mit der Implementierung von GlobalSign können enQsig Kunden dann wahlweise Zertifikate von zwei europäischen Zertifizierungsstellen beziehen.

32-Bit

Die Version 9.2 der Mail Gateway Lösung ist die letzte Version des Produktes, die eine Installation auf einem 32-Bit betriebssystem erlaubt. Wenn Sie weiterhin auf die Fähigkeiten des Lösung vertrauen möchten, müssen Sie auf ein 64-Bit Betriebssystem migrieren.

 

Wir unterstützen Sie beim Versionsupdate und der Migration auf ein neues Betriebssystem. Gerne beraten wir Sie zu den Themen E-Mail Spamabwehr mit NoSpamProxy und automatisch sicherer E-Mail Kommunikation mit enQsig. Kontaktieren Sie uns unter info@granikos.eu

Weiterlesen »

Die Granikos führt eine Umfrage zum Thema Anti-Virus Lösungen für Exchange Server durch. Ziel der Umfrage ist es, eine Übersicht der eingesetzten Exchange Versionen und der Anti-Virus Lösungen zu bekommen.

Die Ergebnisse werden nach Beendigung der Umfrage auf unserer Webseite veröffentlicht.

Um an der anonymen Umfrage teilzunehmen, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://bit.ly/AVSurvey2014 


Gerne unterstützten wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Installation. Sie denken über eine Migration zu Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend über die Möglichkeiten der Office 365 Hosting Plattform. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: info@granikos.eu

Weiterlesen »

Der Edge Server, oder besser gesagt die Edge Rolle, wurde mit Exchange Server 2007 eingeführt. Zu der Zeit war es State-Of-The-Art Protokollverbindungen aus dem Internet im Perimeter Netzwerk enden zu lassen und dies bevorzugt auf Servern, die keine Mitgliedsserver einer internen Active Directory Domäne des Unternehmens sind.

Das Exchange Produktteam hat dieser Anforderung mit der Edge Rolle Rechnung getragen. Mit der Produktveröffentlichung erschienen auch die ersten Best Practice Anleitungen, wie das Deployment mit Edge Servern optimal zu gestalten war. Aufgrund der technischen Anforderungen (z.B. Zuordnung von Edge Servern zu einer AD-Site mit Hub Servern) und einer erst zögerlichen Verbreitung von virtualisierten Exchange Systemen, wurden Edge Server hauptsächlich in größeren Exchange-Umgebungen implementiert.

Seit Einführung der Edge Rolle gibt es immer wieder Diskussionen zwischen den Messaging-Administratoren, die sich die zusätzliche Komplexität der Exchange Umgebung sparen möchten, und den Security-Administratoren, die keine direkten Verbindungen aus dem Internet zu internen Systemen (in diesem Fall Hub Server) zulassen möchten.

Der ganz entscheidende Vorteil des Edge Servers liegt darin, dass er kein Mitgliedsserver einer Domäne ist. Die notwendigen Information über interne Empfänger, deren Block- und Allow-Listen werden in einer AD LDS Instanz verschlüsselt gespeichert. Aktualisierungen werden durch Edge-Sync von internen Servern zum Edge Server verschlüsselt gepusht.

Mit Exchange Server 2010 hat Microsoft schon beim RTM-Release die Edge Rolle in einer neuen Version bereitgestellt. Jedoch wurde der Funktionsumfang nicht wesentlich erhöht, da die primären Funktionen weitgehend unverändert blieben:

  • E-Mail Filterung
  • Anti-Spam & Anti-Virus
  • Dedizierte Konnektoren zu Partner Unternehmen
  • Konnektoren mit Domain Validation
  • Konnektoren mit Domain Secure, zeigt in Outlook einen grünen Haken, dass eine Nachricht über eine besonders gesicherte Verbindung empfangen wurde
  • Integration mit Office 365 
  • Delayed Acknowledge bei eingehenden E-Mails, um im Rahmen der Shadow Redundancy eine die Hochverfügbarkeit im Nachrichtenfluss zu garantieren

Einige dieser Funktionen können natürlich auch mit Hilfe von entsprechen konfigurierten Konnektoren direkt auf Hub Server umgesetzt werden. Dem reinen Nachrichtenfluß tut dies keinen Abbruch. Jedoch stellt sich wieder die Frage der Sicherheit. Manche Administratoren halten die Protokollinspektionen durch Firewalls (ohne hier Namen zu nennen), für gut und ausreichend.

Mit Exchange Server 2013 hat Microsoft es versäumt die Edge Rolle mit der RTM Version bereitzustellen. Stattdessen konnte man Exchange 2013 mit Edge Servern der Version 2007 oder 2010 betreiben (siehe Link). Diesen "gemischten" Betrieb unterschiedlicher Exchange Versionen wollte aber niemand wirklich durchführen. Mit Exchange 2013 SP1 wurde, neben anderen Funktionen, auch die Edge Rolle in Exchange 2013 wieder verfügbar und die Anzahl der verfügbaren Rollen wieder auf drei erhöht.

Brauchen wir heute noch die Exchange Server Edge Rolle?

Meiner Meinung benötigen wir sie auch heute noch. Mit der Edge Rolle im Perimeter Netzwerk werden definierte Endpunkte, sowohl für ausgehen, als auch eingehenden Nachrichtenverkehr, bereitgestellt. Diese zentralen Endpunkte bietet gerade beim Troubleshooting des Nachrichtenflusses einen sicheren Startpunkt für Administratoren. Während man mit zwei Edge Server im Perimeter-Netzwerk eine gute Redundanz für den Nachrichtenverkehr bereitstellt, können due Hub Transport Server im internen Netzwerk nach Bedarf skaliert werden. Einschränkungen durch die Systemanforderungen gibt es keine, da sich reine Transport-Server hervorragend virtualisiert betreiben lassen.

Ein ganz entscheidender Vorteil beim Einsatz von Edge Servern ergibt sich aber gerade bei Unternehmenszusammenschlüssen. Solche Situationen sind immer dadurch gekennzeichnet, dass möglichst schnell und allumfassend eine neue E-Mail Domäne extern sichtbar wird und ohne große technische Probleme umgesetzt werden kann. Hier treffen die Wünsche der Marketingabteilung auf die Widerstände der IT-Abteilung. Mit einem Edge Server aber kann schnell und einfach mit Hilfe der Adressumschreibung auf solche Anforderungen reagiert werden.

Auch in der heutigen Zeit gibt es ausreichend gute Gründe für den Einsatz der Exchange Edge Server Rolle. Setzen Sie auch die Exchange Edge Rolle in Ihrer Messaging Umgebung ein.

Links

 

Gerne helfen wir bei der Planung und Umsetzung Ihrer Exchange Server 2013 Umgebung. Sprechen Sie uns an. info@granikos.eu.

Weiterlesen »