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Granikos Technology Blog

Logo Exchange Server 2019Als IT-Berater sieht man manchmal Dinge, die es eigentlich gar nicht geben darf.

In diesem Fall geht es um das eine Exchange Server 2016 Installation auf einem Windows Server 2019 Betriebssystem. Diese Kombination ist nicht unterstützt. Die Exchange Server Unterstützungsmatrix gibt hier eine klare Antwort.

Aber der Reihe nach.

 

Das aktuelle System

Gefunden wurde diese nicht unterstützte Kombination, als der Kunde eine Aktualisierung von Exchange Server 2016 CU12 auf CU19 durchführen wollte. Das System selbst ist als Koexistenz-Server für eine Active Directory Umgebung mit hybriden Identitäten in Nutzung. Zusätzloich wird das System für den hybriden Nachrichtenfluss zwischen einer lokalen Lotus Notes Umgebung und als SMTP-Relay für interne Applikationen und Multifunktionsgeräte verwendet.

Da Exchange Server 2016 CU12 auf diesem System bereits seit Mitte 2019 in Betrieb ist, habe ich keine Gedanken daran verschwendet, mir die lokale Betriebssystemversion genauer anzuschauen. Der Fokus lag auf der Installation der Voraussetzungen für Exchange Server 2016 CU19. 

Bei der Ausführung der Installatiin von CU19 per Kommandozeile wurde das Problem sichtbar. Die Installationsroutine teile zum Abschluss der Prüfungen der Installationsvoraussetzungen mit, das das lokale Betriebssystem eine nicht unterstützte Version ist. Ein genauer Blick in die EInstellungen zeigte:

Get-WmiObject Win32_OperatingSystem | Select Caption, OSArchitecture, Version, BuildNumber | FL

Caption        : Microsoft Windows Server 2019 Standard
OSArchitecture : 64-Bit
Version        : 10.0.17763
BuildNumber    : 17763

Damit kam die Installation von Exchange Server 2016 CU19 auf diesem System zum Ende.

Ein Blick in das Exchange Server Setup-Protokoll zeigte deutlich, dass Exchange Server 2016 CU12 installiert wurde:

**********************************************
Starting Microsoft Exchange Server 2016 Setup
**********************************************
Local time zone: (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rom, Stockholm, Wien.
Operating system version: Microsoft Windows NT 6.2.9200.0.
Setup version: 15.1.1713.5.

 

Stutzig machten jedoch die letzten Einträge in der Protkolldatei.

Ending processing Write-ExchangeSetupLog
CurrentResult launcherbase.maincore:90: 1
CurrentResult console.startmain:52: 1
CurrentResult SetupLauncherHelper.loadassembly:452: 1
Setup von Exchange Server wurde nicht abgeschlossen. Weitere Details finden Sie im Protokoll 'ExchangeSetup.log' im Ordner '<SystemDrive>:\ExchangeSetupLogs'.
CurrentResult main.run:235: 1
CurrentResult setupbase.maincore:396: 1
End of Setup

 

Die gesamte Protokolldatei enthielt keinerlei Einträge über eine erfolgreiche Installation von Exchange Server 2016. Hier hatte jemand, wie auch immer, eine unvollständig installierte Exchange Server 2016 Installation in Betrieb genommen.

Das System arbeitete in der Koexistenz mit Lotus Notes. Um den einfachen Weg bei der Relay-Konifguration zu gehen, wurde der Adressraum * als akzeptierte Domäne vom Typ ExternalRelay erstellt. 

 

Die Lösung

Die Lösung war in diesem Fall sehr einfach. Da das Ziel die Nutzuing eines Exchange Server 2016 mit kostenfreier Koexistenz-Lizensierung was, wurde ein neues Windows Server 2016 System provisioniert. Auf diesem System wurde dann Exchange Server 2016 CU19 installiert und im Rahmen der Hybrid-Konfiguration durch den Hybrid Configuration Wizard installiert.

Zusätzlich wurden die Einstellungen des zusätzlich benötigten Relay-Konnektors für die Koexistenz mit Lotus Notes und die internen Applikationen angepasst, um den Anforderungen für einen sicheren Betrieb von Exchange Server gerecht zu werden. Die akzeptierte Domäne * wurde entfernt.

Nach dem Umzug aller Funktionen auf das neue System und der Migration der Systempostfächer wurde das fehlerhafte System deinstalliert und aus der Exchange Organisation entfernt.

 

Viel Spaß mit Exchange Server.

 

 

 

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You can read the English version of this post at ENow's ESE blog: What is Managed Availability and how do you take advantage of it?

 

Logo Exchange Server 2019Bevor ich darauf eingehe, was die Funktionen der Managed Availability von Exchange Server sind, müssen wir uns zuerst die Architektur von Exchange Server in Erinnerung rufen.

Exchange Server ist für eine hochverfügbare und ausfallsichere Bereitstellung von Postfachdiensten und Nachrichtentransport entwickelt worden. Die Basis hierfür sind die Datenbankverfügbarkeitsgruppen (DAG), Shadow Redundancy, SafetyNet und weitere Komponenten. Ebenso spielen ein korrektes Active Directory Site Design und eine Implementierung entsprechend der Exchange Server Preferred Architecture eine wichtige Rolle.

Sie können Exchange Server in einer Einzelserver-Installation betreiben, jedoch ist dies nicht das optimale Betriebsszenario für Exchange. Es ist, als würden Sie einen Sportwagen mit angezogener Handbremse fahren.

Exchange Server ist für den Betrieb einer DAG mit mehreren Servern entworfen worden. Für die Sicherstellung der Ausfallsicherheit und der Hochverfügbarkeit kommt nun die Funktion der Managed Availability ins Spiel.

 

Was ist Managed Availability

Die Funktion Managed Availability ist Bestandteil der Exchange Server Funktionen zur Hochverfügbarkeit (HA) und ist ein Exchange-internes Überwachungssystem für Exchange Funktionalitäten, das automatisch Aktionen zur Sicherstellung einer positiven Anwendererfahrung auslöst.

Hierbei wird die Erreichbarkeit der einzelnen Verbindungsendpunkte für Anwender getestet. Diese Funktionstests werden kontinuierlich ausgeführt. Um diese Tests durchführen zu können, nutzt Exchange Server spezielle Postfächer, die sog. Health Mailboxen. Diese Postfächer und die dazugehörigen Benutzerkonten sind in vollständiger Kontrolle von Exchange Server. Jede Postfachdatenbank einer modernen Exchange Server Version verfügt über individuelle Health Mailboxen für die Managed Availability. Weitere Endpunkte, die nicht von Exchange bereitgestellt, aber von jedem Exchange Server benötigt werden, sind die Domain Controller und DNS-Server. Auch diese Endpunkte werden durch die Managed Availability getestet.

Ebenso wird die Antwortzeit der einzelnen Endpunkte durch die Managed Availability gemessen. Diese Antwortzeiten (Latenz) sind ein Indikator dafür, ob ein Verbindungsendpunkt die Performance bietet, um Anwendern eine gute Erfahrung zu bieten.

Zusätzlich zur Erreichbarkeit und der Latenz der Client-Endpunkte wird auch die Funktionalität getestet. Als Beispiel sei hier die korrekte Indizierung einer E-Mail-Nachricht, nach dem Empfang im Postfach einer Health Mailbox, genannt. Hierdurch stellt die Managed Availability fest, ob die Suche im Postfach fehlerfrei funktioniert.

Ist nun ein Endpunkt nicht erreichbar, sind die Antwortzeiten eines Endpunktes zu lang oder treten bei einem Funktionstest Fehler auf, löst die Managed Availability automatisch Aktionen aus, um eigenständig wieder einen optimalen Betriebszustand zu erreichen.

 

Wie funktioniert Managed Availability?

Die Kernkomponenten der Managed Availability sind der Exchange Health Manager Service und der Exchange Health Manager Worker Prozess. Der Health Manager Service hat die Aufgabe, den Health Manager Worker Prozess zu steuern und zu kontrollieren. So wird sichergestellt, dass ein Fehler bei der Ausführung des Worker Prozesses nicht zu einer grundsätzlichen Störung der Managed Availability führt.

Die Managed Availability verwendet Proben, um Informationen über einzelne Komponenten zu sammeln und Messungen durchzuführen. Ein Exchange Server verfügt über hunderte von Proben, die in einzeln definierten Intervallen ausgeführt werden. Den Status der Proben, und damit auch des Servers, können Sie im Rahmen der Health-Cmdlets abfragen.

Die gesammelten Informationen und Messungen werden von der Monitoring-Komponente ausgewertet. In dieser Komponente ist die Business-Logik implementiert, um Informationen und Messungen auszuwerten. Sollte das Monitoring ein Problem feststellen, entscheidet die Responder-Definition darüber, ob eine Administrator-Eskalation oder eine direkte Responder-Aktion ausgelöst wird.

Das folgende Schaubild verdeutlicht den Aufbau der Managed Availability Komponente mit Probe Engine, Monitor und Responder.

Diagramm Übersicht Managed Availability

 

Unter einer Administrator-Eskalation dürfen Sie sich nun keine direkte Benachrichtigung der Exchange Administratoren vorstellen. Es wird ein entsprechender Eintrag in der Ereignisprotokollierung vorgenommen, den Sie mit einem System-Monitoring Tool überwachen müssen.

Wesentlich interessanter sind die automatischen Aktionen, die ein Responder ausführt. Kommt es z.B. bei der Prüfung von Outlook on the Web zu einem fehlerhaften Verhalten, durchlaufen die Responder-Aktionen mehrere Stufen, um wieder eine einwandfreie Exchange Funktion herzustellen. Als erste Reaktion wird der OWA-Applikationspool des betroffenen Exchange Servers neu gestartet. Hilft dieser Neustart des Applikationspools nicht, so führt die Managed Availability einen Neustart des W3SVC-Dienstes durch. Verbessert sich das Fehlerbild von Outlook on the Web nicht, führt die Managed Availability einen Neustart des Servers durch. Dieser Neustart des Servers wird allerdings nicht als regulärer Neustart durchgeführt, sondern per Bug-Check als harter Neustart.

Wenn Sie sich auf einem Exchange Server per Remote Desktop anmelden und einen Dialog erhalten, dass der letzte Shutdown unerwartet durchgeführt wurde, sollten Sie auf jeden Fall die Einträge der Managed Availability in den Crimson Channel Ereignisprotokollen prüfen.

Exchange Server unterstützt für einige der Proben die Möglichkeit einer Anpassung der Konfiguration. Diese Anpassung erfolgt als lokale oder globale Managed Availability Overrides. Lokale Overrides gelten für einen Server, während globale Overrides sich auf mehrere Server auswirken.

 

Welchen Vorteil bietet die Managed Availability?

Der entscheidende Vorteil der Managed Availability ist, dass Exchange Server sich selbst überwacht und so selbständig für eine hochverfügbare Bereitstellung der Exchange Funktionalitäten sorgt. Dies kann die Managed Availability aber nur, wenn Sie eine Exchange DAG Umgebung betreiben und den Implementierungsempfehlungen der Exchange Produktgruppe folgen. Moderne Exchange Server Versionen wurden dazu entwickelt, eigenständig die Hochverfügbarkeit der Applikation sicherzustellen. Exchange Server kennt andere HA-Komponenten Ihrer IT-Infrastruktur nicht und verlässt sich auch nicht auf diese. Moderne Exchange Server Version ab Version 2013 können mit Standard-Hardware und Standard-Speichermedien betrieben werden. Die Managed Availability sorgt im Zusammenspiel mit den HA-Funktionen einer Datenbankverfügbarkeitsgruppe für eine hochverfügbare Bereitstellung von Exchange Funktionen.

Fehler treten nie während der regulären Arbeitszeiten von Exchange Administratoren auf. Probleme und Fehler haben naturgemäß die Eigenart, nachts und an Wochenenden einzutreten. Wenn Sie einen ruhigen Schlaf bevorzugen, ist die Managed Availability genau das Mittel der Wahl.

 

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Viel Spaß mit Exchange Server.

 


Mailscape 365 - Überwachung von Hybrid Exchange und Office 365: Viele Unternehmen verwenden eine lokale Exchange Organisation und Exchange Online in einer Hybrid-Konfiguration, um die Anforderungen ihrer Mitarbeiter zu erfüllen. Der Betrieb einer hybriden Exchange Organisation seine ganz eigenen Herausforderungen für das Monitoring der Dienstverfügbarkeiten. Beginnen Sie noch heute einen unverbindlichen 14-Tage Test von Mailscape 365.

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Photo by Max DeRoin from PexelsDas Blog Cumulative Update für Januar 2021 (CU0121) fasst interessante Themen rund um Cloud SicherheitExchange ServerOffice 365, Microsoft Teams und Azure des Monats Januar 2021 zusammen.

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Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Implementierung oder Migration.

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Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website (https://www.granikos.eu) oder Sie kontaktieren direkt unser Vertriebsteam: info@granikos.eu

 

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Logo Exchange Server 2019Exchange Server vNEXT ist nichts anderes als der Platzhaltername für die nächste Version von Exchange Server, die als Nachfolgeversion von Exchange Server 2019 veröffentlicht werden wird, da der finale Produktname noch nicht feststeht.

Nach der Veröffentlichung von Exchange Server 2019 gab es immer wieder Spekulationen, ob dies nun die letzte Exchange Server Version ist und damit das Ende von lokalen Exchange Server Editionen eingeläutet wurde. Während der Microsoft Ignite 2020 Konferenz hat Greg Taylor die Vision für Exchange Server vNEXT vorgestellt und damit den Spekulationen ein Ende gesetzt.

Die Veröffentlichung von Exchange Server vNEXT ist für das zweite Halbjahr 2021 angekündigt und wird nun die letzte On-Premises Version von Exchange Server sein. Welche technologischen Neuerungen Exchange Server vNEXT für Anwender bieten wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Änderung des Lizensierungsmodells

Die wichtigste Änderung, die uns mit Exchange Server vNEXT treffen wird, ist die Änderung des Lizensierungsmodells. Mit der nächsten Version von Exchange Server erfolgt ein Wechseln zu einer Abonnement-basierten Lizensierung. Wie die Lizensierungsbedingungen im Detail aussehen werden und wie sich die neue Lizensierung preislich darstellen wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Mit dem Wechsel zu einem Abonnement-Modell werden Kunden auf jeden Fall thematisch an die Abonnement-Modelle der Microsoft-Cloud-Dienste herangeführt.

In-Place Update

Zum ersten Mal in der Geschichte von Exchange Server, ermöglicht Exchange Server vNEXT eine direkte Aktualisierung einer Exchange Server Installation. Diese In-Place-Aktualisierung ist jedoch nur für Exchange Server 2019 vorgesehen. Wenn Sie planen, auch in Zukunft weiterhin Exchange Server in einer lokalen IT-Infrastruktur einzusetzen, ist nun die Zeit gekommen, auf Exchange Server 2019 zu wechseln. Nur so profitieren Sie von einer einfachen Aktualisierung auf Exchange Server vNEXT. Die Möglichkeit zur In-Place Aktualisierung ist jedoch zeitlich beschränkt. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung von Exchange Server vNEXT beginnt das zweijährige Zeitfenster, in dem ein In-Place Upgrade eines Exchange Server 2019 Systems, mit aktuellem kumulativem Update, möglich sein wird.

Produktaktualisierungen und technischer Support

Mit der Änderung des Lizensierungsmodells ändert sich auch die Bereitstellung von Produktaktualisierungen und dem Zugang zum Produktsupport für Exchange Server vNEXT. Sie erhalten zukünftige Softwareaktualisierungen und Support nur, wenn Sie über ein aktives Abonnement für Exchange Server vNEXT verfügen.

 

Migrationswege

Exchange Server vNEXT erlaubt einen Koexistenzbetrieb mit allen modernen Exchange Server Versionen ab Version 2013. Dies ist eine Abweichung von früheren N-2 Voraussetzungen, als nur die jeweils aktuelle Produktversion und die jeweils beiden Vorversionen in einer Koexistenz betrieben werden konnten.

Da sich Exchange Server 2013 und 2016 bereits in der erweiterten Supportphase befinden, ist es Zeit, sich Gedanken über eine Migrationsstrategie zu machen. Je nach Ausgangssituation und geplantem Betriebsszenario einer lokalen Exchange Organisation, ergeben sich unterschiedliche Optionen.

 

Exchange Server 2016 befindet sich zwar seit dem 13. Oktober 2020 in der erweiterten Supportphase, jedoch ist diese die passende Produktversion, um einen reinen Verwaltungsserver für eine Hybrid-Konfiguration zu betreiben. Im Rahmen Ihres Microsoft 365 Abonnements können Sie eine kostenlose Lizenz zum Betrieb des Koexistenz-Servers erhalten. Für Exchange Server 2019 steht diese Option nicht zur Verfügung, da diese Produktversion immer eine kostenpflichtige Lizenz erfordert.

Die Daten für die Supportzeiträume von Exchange Server 2019 haben eine wichtige Änderung erfahren. Für Exchange Server 2019 war nie eine fünfjährige Phase für den erweiterten Support geplant. Exchange Server 2016 und 2019 hatten schon immer den 14. Oktober 2025 als finales Supportende. Das Ende des Mainstream-Supports für Exchange Server 2019 wurde vom 1. September 2024 auf den 9. Januar 2024 vorgezogen.

Das folgende Diagramm verdeutlicht noch einmal die Supportzeiträume moderner Exchange Server Versionen und das Zeitfenster für ein mögliches In-Place-Upgrade auf Exchange Server vNEXT.

Diagramm Exchange Server vNEXT

 

Zusammenfassung

Die Ankündigung von Exchange Server vNEXT gibt Exchange Administratoren Zuversicht und Planungssicherheit für den Betrieb einer lokalen Exchange Server Organisation. Jedoch ändern sich durch neue Lizensierungsmodelle die Voraussetzungen für den Betrieb. Wenn Sie die Anforderung nach einer hochverfügbaren Bereitstellung von Exchange Server Funktionen haben, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Migrieren Sie Ihre lokale Exchange Organisation schnellstmöglich auf Exchange Server 2019, um auf Exchange Server vNEXT vorbereitet zu sein und folgen Sie der Preferred Architecture beim Design der Umgebung.
  2. Migrieren Sie Ihre lokale Exchange Organisation zu Exchange Online und nutzen Sie die erweiterten Funktionen, die Ihnen im Zusammenspiel mit den weiteren Microsoft 365 Diensten zur Verfügung stehen.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, Exchange Server blickt auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Bereitstellung einer soliden Messaging-Plattform zurück.

 

Links

 

Viel Spaß mit Exchange Server.

 


Mailscape 365 - Überwachung von Hybrid Exchange und Office 365: Viele Unternehmen verwenden eine lokale Exchange Organisation und Exchange Online in einer Hybrid-Konfiguration, um die Anforderungen ihrer Mitarbeiter zu erfüllen. Der Betrieb einer hybriden Exchange Organisation seine ganz eigenen Herausforderungen für das Monitoring der Dienstverfügbarkeiten. Beginnen Sie noch heute einen unverbindlichen 14-Tage Test von Mailscape 365.

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IllustrationDie Einführung neuer Applikationen im Unternehmen ist immer eine besondere Herausforderung. Dies gilt auch für die Einführung von Microsoft 365 und den Produktivitätswerkzeugen von Office 365. Um die Einführung von Microsoft 365 optimal durchzuführen, bietet Microsoft ausführlich Informationen auf der Webseite Microsoft 365 Adoption an.

Die Einführung neuer Software-Lösungen erfordert auch immer ein Training der Anwender. Präsenztrainings sind in der aktuellen Situation nicht angebracht. Ebenso entsprechen sie nicht den modernen Anforderungen an ein individuelles Training. Wesentlich effizienter ist es, Trainingsinhalte modular und zur individuellen Nutzung durch Anwender bereitzustellen.

Hierzu hat Microsoft die Learning Pathways entwickelt, die seit einiger Zeit zur Verfügung stehen. 

Learning Pathways ist ein auf SharePoint Online basierendes Lernportal mit vorgefertigen Inhalten. Das Portal basiert auf einer modernen Kommunikationswebsite und steht steht in den folgenden Sprachen zur Verfügung:

  • Englisch
  • Chinesisch (Simplified)
  • Deutsch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Portugisisch
  • Russisch
  • Spanisch 

Sie können innerhalb des Lernportales die vordefinierten Inhalte konfigurieren und um eigene Inhalte erweitern. So haben Ihre Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit, sich Trainingsinhalte anzuschauen und über die Kommentarfunktion Fragen zu stellen. Über diesen Weg stellen Sie Ihren Mitarbeitern einen wertvollen Weg für Feedback und zur Interaktion mit der IT-Abteilung zur Verfügung.

 

Dieser Artikel beschreibt die Installation und Bereitstellung der Learning Pathways im Microsoft 365 Mandanten. Für eine neue Bereitstellung müssen mehrere Punkte erfüllt sein:

  • Anmeldung am MIcrosoft 365 Mandanten als Globaler Administrator
  • Aktivierung des SharePoint Online App-Kataloges

Die einzelnen Schritte sind in den folgenden Abschnitten beschrieben.

 

Vorbereitung App-Katalog

Die folgenden Schritte sind notwendig, wenn in Ihrem Mandanten noch kein SharePoint Online App-Katalog eingerichtet wurde.

Melden Sie sich im SharePoint Online Admin Center als globaler Administrator an und öffnen Sie die Option Apps unter dem Menüpunkt Weitere Funktionen.

 

Wählen Sie auf der folgenden Webseite den Punkt App-Katalog aus.

 

Wählen Sie die Option Eine neue App-Katalogwebseite erstellen aus und klicken Sie OK.

 

Nach der Aktivierung des App-Kataloges gelangen Sie über einen Klick auf Zur Seite "Aktive Websites" wechseln wieder zurück zum SharePoint Online Admin Center. Die Einrichtung des App-Kataloges erfolgt durch SharePoint Online im Hintergrund und benötigt mindestens zwei Stunden.

 

Die neue eingerichtete Webseite des App-Kataloges erscheint in der Übersicht der aktiven Websites.

 

Nach der Einrichtung eines neuen App-Kataloges müssen Sie mindestens zwei Stunden warten, bevor Sie mit der Installation der Learning Pathways beginnen können. Die Installationsassitent der Learning Pathways prüft den Installationsstand des App-Kataloges und verweigert die Installation, sollte der App-Katalog noch nicht vollständig aktiviert sein.

Das Warten auf die Einrichtung des App-Kataloges können Sie nutzen, um die Spracheinstellungen des angemeldeten Benutzerkontos anzupassen. Dies ist notwendig, um eine korrekte Installation der Learning Pathways durchzuführen. Nach der Installation können Sie die Sprecheinstellungen wieder auf Ihre individuellen Anforderungen zurückstellen.

 

Vorbereitung der Spracheinstellungen

Wechseln Sie zu Delve und wählen Sie die Option Ich, um das Profil des angemeldeten Benutzerkontos anzuzeigen. Klicken Sie auf Profil aktualisieren.

 

Klappen Sie die Option Wie kann ich die Sprach- und Ländereinstellungen ändern auf und klicken Sie auf hier, um zur Konfigurationsseite zu gelangen.

 

Klicken Sie auf der folgenden Konfigrationsseite den drei Punkte ... und wählen Sie im erscheinenden Menü die Option Sprache und Region.

 

Auf der Seite Sprache und Region ist es nun erforderlich, dass Sie konfigurierten Anzeigesprachen anpassen. Entfernen Sie jede konfigurierte Sprache durch einen Klick auf das kleine Kreuz am Ende jeder aufgeführten Sprache.

 

Stellen Sie sicher, dass anschließend keine Anzeigesprache ausgewählt ist.

 

Scrollen Sie zum Seitenende und klicken Sie auf Alles speichern und schließen, um die Änderungen zu übernehmen.

 

 

Installation Learning Pathways

Melden Sie sich als globaler Administrator am SharePoint Online Admin Center an. Nutzen Sie hierzu das Konto, das auch Site Administrator der App-Katalog Webseite ist. Rufen Sie in einem neuen Browser-Tab des gleichen Browsers die Lookbook-Seite der Learning Pathways auf.

Klicken Sie auf Add to your Tenant, um mit der Einrichtung zu beginnen.

 

Die Einrichtung des Lernportals erfolgt mit Hilfe der SharePoint PnP Provisionierungs-App. Diese App benötigt für die Installation Zugriff auf Ihren SharePoint Online Mandanten und auf Azure AD. Die für den Zugriff notwendigen Berechtigungen müssen Sie als globaler Administrator bestätigen. Geben Sie diese Zustimmung für die gesamte Organisation und bestätigen Sie die Zustimmung mit einem Klick auf Akzeptieren.

 

Im nächsten Schritt müssen Sie angeben, an welche E-Mail-Adresse eine Benachrichtung nach Fertigstellung der Installation erfolgen soll. Zusätzlich müssen Sie die SharePoint Url für das Lernportal definieren. Hierzu wählen Sie einen der beiden vordefinierten Pfade, /sites/ oder /teams/, aus und vergeben im nächsten Feld den Namen der Webseite. Da es sich hier um eine Url handelt, geben Sie bitte einen Namen ohne Leerzeichen oder Sonderzeichen ein. Den Anzeigenamen können Sie nach der Installation anpassen.

Klicken Sie auf Provision, um die Installationsvoraussetzungen zu prüfen.

 

Zu den Installationsvoraussetzungen gehört der App-Katalog. Wenn Sie den App-Katalog vor weniger als zwei Stunden eingerichtet haben, erhalten Sie nun eine Fehlermeldung und eine Installation ist nicht möglich. Versuchen Sie es einfach später noch einmal.

Der Einrichtungsassistent der Learning Pathways verweist auf ein zwei Stunden Zeitfenster, das für die Aktivierung des App-Kataloges benötigt wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es oftmals drei Stunden oder mehr bedarf. Sie können nur warten.

 

Sie erhalten eine Information, was in Ihrem SharePoint Online Mandanten nun installiert wird. Klicken Sie auf Confirm, um die Installation zu starten.

 

Während Sie auf die Fertifgstellung des Lernportals warten, können Sie sich weitere Vorlagen für moderne SharePoint Online Seiten und Lösungen anschauen. Klicken Sie hierzu auf View more examples.

 

Learning Pathways

Rufen Sie das neu erstellte Lernportal auf. Am einfachsten geht dies über den Menüpunkt Aktive Webseiten im SharePoint Online Admin Center. Zu diesem Zeitpunkt haben nur Sie und andere globale Administratoren bzw. SharePoint Administratoren Zugriff auf die Seite. 

Sie können die Seite nun ausgiebig anpassen. Nach abschlossener Anpassung müssen Sie die Seite veröffentlichen udn den Anwendern bereitstellen.

 

Über die Webseiten-Einstellungen können Sie z.B. das Logo und den Namen der Seite anpassen.

 

Learning Pathways Anpassungen

Als Site-Administrator haben Sie Möglichkeit, die Inhalte des Lernportales für Ihre Bedürfnisse anzupassen. Sie erreichen die Verwaltung über den Menüpunkt Admin Success Center > Verwaltung von Lernpfaden.

 

In der Verwaltung finden Sie eine Übersicht der Lernpfad-Kategorien (A). In jeder Kategorie können Sie die Sichtbarkeit der Inhalte über das Auge-Symbol anpassen (B). Ebenso können Sie die Sichtbarkeit ganzer Kategorien anpassen oder um eigene Inhalte mit HIlfe des Plus-Icons (C) ergänzen.

 

Weitere Informationen zur Anpassung der Lernpfaden finden Sie in der Online-Dokumentation.

 

Links

 

Viel Spaß mit Learning Pathways

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