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Granikos Technology Blog

Kemp bietet auf der Webseite http://freeloadbalancer.com/ eine kostenlose Variante der erfolgreichen VLM Load Master Reihe zur Verfügung.

Die kostenlose Variante hat folgende Einschränkungen im Vergleich zu den kostenpflichtigen Varianten:

  • Maximal 20 MBit Datendurchsatz
  • Bis zu 50 SSL/TPS
  • Es ist ein Online Zugang und damit eine Online Verbindung ins Internet erforderlich
  • Kein Hochverfügbarkeit (HA)
  • Kein offizieller Support
  • Kein Inplace Update


Die kostenlose virtuelle Load Master Variante ist für folgende Hypervisor- und Cloud-Plattformen verfügbar:

  • VMware
  • Hyper-V
  • Xen
  • KVM
  • VirtualBox
  • Microsoft Azure
  • vCloud Air
  • Amazon WebServices

Weitere Informationen finden Sie direkt auf http://freeloadbalancer.com/

 


Weitere Informationen zu Kemp Load Master Modellen finden Sie hier http://www.granikos.eu/de/Produkte/Kemp. Gerne beraten wir Sie über die leistungsfähigen Kemp Load Master Modelle. Kontaktieren Sie uns: info@granikos.eu.

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Das Exchange Blog Cumulative Update für Februar 2015 (CU0215) fasst interessante Themen rund um Exchange Server und Office 365 (Exchange Online), Azure und Lync (aka Skype for Business) des Monats Februar 2015 zusammen.

Alle Links für des CU 0215 finden Sie auch in unserem Bitly Bundle

Exchange Server

Office 365 & Exchange Online

Lync Server, Skype for Business & Communication

Windows Azure

Allgemeine Themen

Replay

Podcast Empfehlungen

Tools / Software


Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Implementierung oder Migration.

Sie denken über einen vollständigen Wechsel zu Office 365 oder eine Hybrid-Konifguration mit Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend und ausführlich über die Möglichkeiten der Office 365 Plattform.

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website (http://www.granikos.eu) oder nehmen Sie direkt mit uns Kontakt auf: info@granikos.eu

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Net at Work hat einen Maintenance Release für die Version 9.2 der NoSpamProxy Gateway-Lösung veröffentlicht.

Neu in Version 9.2

Neu: SwissSign Schnittstelle
In Zukunft wird die automatische Beantragung von Zertifikaten über das Trustcenter von SwissSign mit enQsig möglich sein. SwissSign bietet seit 2001 digitale Zertifikate und Signaturen an und ist seit 2005 eine 100% Tochter der Schweizerischen Post. Als anerkannter Certificate Services Provider (CSP) rangiert SwissSign in den weltweiten Statistiken hinter Unternehmen aus den USA und Japan als europäische Marktführerin und bildet somit eine ideale Alternative für bisherige SignTrust Kunden.

Neu: GlobalSign Schnittstelle
Neben SwissSign als neuem Zertifikatsanbieter hat noch das Trustcenter von GlobalSign seinen Weg in enQsig von Net at Work gefunden. GlobalSign wurde 1996 als eine der ersten Zertifizierungsstellen gegründet. Mit der Implementierung von GlobalSign können enQsig Kunden dann wahlweise Zertifikate von zwei europäischen Zertifizierungsstellen beziehen.

Laden Sie den neuen Release direkt über die Webseite von Net at Work herunter: http://www.netatwork.de/gateway-solutions/enqsig/download/download/

Update Hinweise

Ein direkter Update-Vorgang ist ab der Version 8.0 auf die Version 9.2 möglich. Bei älteren Versionen, wie NoSpamProxy 5, 6 oder 7 muss zunächst auf die Version 8.0 aktualisiert werden.

Windows 2003 wird ab der Version 9.1 nicht mehr unterstützt! Installieren Sie bitte das Update nicht, auch wenn es Ihnen angeboten wird und der Installer problemlos durchläuft. Sie kommen nicht ohne Datenverlust auf die Version 9.0 zurück.

Wichtige Hinweise für das Update finden Sie im Net at Work Tec-Blog.

Bitte beachten Sie, dass Sie eine Installation nur aktualisieren können, sofern die Software-Wartung am 15.11.2014 Gültigkeit besaß.


Weitere Informationen über die NoSpamProxy Gateway Module finden Sie hier. Bei Fragen zu NoSpamProxy Protection, NoSpamProxy Encryption und E-Mail Sicherheit helfen wir Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns: info@granikos.eu.

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MSExchange.org Readers Choice LogoDie Monitoring- und Reporting-Lösung MAILSCAPE von ENow hat zum vierten Mal in Folge den Readers Choice Award von MSExchange.org gewonnen.

MAILSCAPE konnte Exchange Administratoren in der ganzen Welt zum wiederholten Male vom Nutzen im täglichen Betrieb von Messaging-Infrastrukturen überzeugen.

We’re honored that Exchange administrators around the globe not only recognize the features and capabilities of Mailscape, but also its long term value and consistency in a very competitive market space,” sagte ENow CEO Jay Gundotra.

Die Software wird von Kunden in mehr als 60 Ländern erfolgreich eingesetzt. Zu den Kunden gehören u.a. Facebook, DirecTV oder Wendy's.

Mailscape DashboardsMAILSCAPE von ENow erleichtert die Echtzeit-Überwachung Ihrer Exchange-Systeme, inklusive Exchange Online (Office 365), und stellt alle wichtigen Informationen in einer zentralen Dashboard-Übersicht dar. Zusätzlich überwacht Mailscape alle relevanten Sekundärsysteme (Domänen-Controller und andere Mail-Server). 

Mit der intuitiven Dashboard-Technologie ist der aktuelle Status der Messaging-Umgebung auf einen Blick sichtbar. In Kombination mit FORESITE, UNISCOPE und COMPASS können Sie Ihre gesamten Messaging- und Collaboration-Umgebungen in einem zentralen Dashboard überwachen.

Die zahlreichen Auswertungen stellen aktuelle Daten über den Betrieb und die Auslastung der Systeme zur Verfügung und bieten alle notwendigen Informationen, um die weitere Entwicklung Ihrer Exchange-Umgebung zu planen und voran zu treiben.

Erfahren Sie mehr über Mailscape und testen Sie Mailscape für 21-Tage kostenlos: http://www.granikos.eu/de/mailscape

 

 

 

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In den vorherigen Blog-Artikeln wurde allgemein über die Herausforderungen beim Thema E-Mail Sicherheit, die Möglichkeiten der TLS Übertragungsverschlüsselung und der E-Mail Signierung und Verschlüsselung mit S/MIME gesprochen.

In diesem Blog-Artikel werden die Verschlüsselungskomponenten beschrieben, die sowohl für die Sicherung des Übertragungskanals, als auch für die Nachrichtenverschlüsselung verwendet werden. Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf der Security Provider Implementierung von Microsoft.

SCHANNEL - Secure Channel

Secure Channel ist das Security Support Provider Interface (SSPI) von Microsoft und wird von den unterschiedlichen Betriebssystemen bei Authentifizierungsvorgängen und bei verschlüsselter Kommunikation verwendet. Die unterstützen Verschlüsselungsalgorithmen variieren sehr stark, je nach Version des verwendeten Betriebssystems.

Cipher Suite

Eine sog. Cipher Suite beschreibt ein Sammlung von kryptografischen Algorithmen, die zur Schlüsselerstellung, Schlüsselaustausch und zur Verbindungsherstellung verwendet werden. Im Regelfall verwenden Softwarekomponenten auf Windowssystemen (Client und Server) die SCHANNEL Konfigurationen zur Verschlüsselung und Abwicklung der Kommunikation.

Jede zur Verfügung stehende Cipher Suite beschreibt eine festgelegte Kombination von

  1. FIPS Mode
  2. Unterstütztem Protokoll
  3. Algorithmus zum Schlüsselaustausch
  4. Algorithmus zur Verschlüsselung
  5. Algorithmus zum Hashing der Nachrichten

Die von Windows Server 2012R2 unterstützten Cipher Suites sind:

  • TLS_RSA_EXPORT_WITH_RC4_40_MD5
  • TLS_RSA_EXPORT1024_WITH_RC4_56_SHA
  • TLS_RSA_EXPORT1024_WITH_DES_CBC_SHA
  • SSL_CK_RC4_128_EXPORT40_MD5
  • SSL_CK_DES_64_CBC_WITH_MD5
  • TLS_RSA_WITH_DES_CBC_SHA
  • TLS_RSA_WITH_NULL_MD5
  • TLS_RSA_WITH_NULL_SHA
  • TLS_DHE_DSS_EXPORT1024_WITH_DES_CBC_SHA
  • TLS_DHE_DSS_WITH_DES_CBC_SHA
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_CBC_SHA_P521
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_256_CBC_SHA_P521
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_CBC_SHA256_P384
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_CBC_SHA256_P521
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_256_CBC_SHA384_P521
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_GCM_SHA256_P384
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_GCM_SHA256_P521
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_256_GCM_SHA384_P521
  • TLS_ECDHE_ECDSA_WITH_AES_128_GCM_SHA256_P384
  • TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_128_CBC_SHA_P521
  • TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA_P521
  • TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_128_CBC_SHA256_P521
  • TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA384_P256
  • TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA384_P384
  • TLS_ECDHE_RSA_WITH_AES_256_CBC_SHA384_P521

Diese Suites werden zwar unterstützt, stehen aber nach einer Standardinstallation des Betriebssystems nicht zur Verfügung. Hierzu muss die SCHANNEL Konfiguration per Registry angepasst werden. Mehr dazu im Abschnitt "SCHANNEL Konfiguration".

Der Aufbau einer TLS Verbindung gliedert sich in 4 Schritte:

  1. Handshake und Cipher Suite Aushandlung
  2. Authentifizierung der Teilnehmer
  3. Schlüsselaustausch
  4. Datenaustausch der Applikation

In der nachfolgenden Beschreibung entspricht der Client dem sendenden (Verbindung aufbauenden) System und der Server dem empfangenden System.

  1. Handshake
    • Bei Aufbau einer Verbindung sendet ein Client eine Liste der unterstützten Cipher Suites und der Server wählt eine angebotenen Suites auf Basis seiner konfigurierten, bevorzugten Reihenfolge aus und teilt dem Client das Ergebnis mit.
    • An dieser Stelle wird auch entschieden, ob die aufzubauende Verbindung Perfect Forward Secrecy (PFS) verwendet oder nicht. Wird eine Cipher Suite mit Ephemeral Diffie-Hellman (DHE) oder eine Elliptic-Curve Variante (ECDHE) ausgewählt, steht PFS zur Verfügung.
  2. Authentifizierung
    • Der Server sein öffentliches Zertifikat an den Client und fragt ggf. ein Zertifikat vom Client an.
    • Falls der Server an Zertifikat angefragt hat, sendet der Client sein Zertifikat an den Server.
  3. Schlüsselaustausch
    • Der Client erstellt ein zufälliges Pre-Master Secret und verschlüsselt es mit dem öffentlichen Schlüssel des Server-Zertifikates und sendet es an den Server.
    • Der Server und der Client erstellen nun auf Basis des Pre-Master Secret das eigentliche Master Secret und die Schlüssel für die Session.
    • Der Client sendet nun eine "Change Cipher Spec" Nachricht an den Server, und teilt so mit, das die neuen Sessionschlüssel für das Hashing und die ausgewählte Verschlüsselung verwendet werden.
    • Der Server empfängt die Nachricht und wechselt auf symmetrische Verschlüsselung unter Verwendung der Sessionschlüssel.
  4. Datenaustausch
    • Der sichere Kanal zwischen Client und Server ist hergestellt und Applikationsdaten können verschlüsselt übertragen werden.

Hinweis:
Bei der Konfiguration der Cipher Suites Reihenfolge sollte darauf geachtet werden, dass zwar zuerst Suites mit PFS konfiguriert werden, jedoch ein Fallback ohne PFS ebenfalls angeboten wird.

Cipher Suite Reihenfolge

Die Cipher Suite Reihenfolge legt fest, welche Suite zuerst und welche zuletzt verwendet werden soll.

In der Windows Systemregistrierung die zur Verfügungen stehenden Cipher Suites nach einer Basis Installation nicht konfiguriert. Der nachfolgende Screenshot zeigt den Registrierungsschlüssel SCHANNEL.

SCHANNEL Registry Key Übersicht

Einzig die zur Verfügung stehenden Protokolle (SSL/TLS) sind konfiguriert.

Die verfügbaren Cipher Suites und die eigentliche Reihenfolge der Suites werden in zwei unterschiedlichen Registrierungsschlüsseln konfiguriert.

Verfügbare Cipher Suites:
HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Cryptography\Configuration\Local\SSL\00010002

CurrentControlSet-Cryptography Node

Reihenfolge der Cipher Suites:
HKLM\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Cryptography\Configuration\SSL\00010002

Policies Cryptography Registry Node 

Hinweis: Der Registrierungsschlüssel für die Liste der Cipher Suites ist begrenzt auf 1023 Zeichen.

SCHANNEL Konfiguration

HINWEIS: Die direkte und eventuell fehlerhafte Anpassung der Windows Registry kann zur Instabilität des Betriebssystems führen. Die nachfolgende Beschreibung erfolgt nach bestem Wissen. Jedoch können wir keine Haftung für eventuelle Schäden übernehmen.

  1. Erstellen Sie ein Backup des Systems, bevor Sie Änderungen an der Systemregistrierung durchführen
  2. Erstellen Sie ein Backup des Systems, bevor Sie Änderungen an der Systemregistrierung durchführen

Die Konfiguration der Cipher Suites erfolgt im nachfolgenden Beispiel unter Verwendung des Tools IIS Crypto.

IIS Crypto ist ein Hilfsmittel, um die Konfiguration in der Windows Registry einfacher zu gestalten. Jedoch muss man bei Einsatz bedenken, dass beim Start des Programmes nicht die tatsächlich vorhandene Konfiguration der Systemregistrierung ausgelesen und angezeigt wird, sondern vielmehr die Standardkonfiguration von IIS Crypto.

IIS Crypto bietet vorkonfigurierte Konfigurationen für:

  • FIPS 140-2
  • PCI
  • Best Practices

IIS Crypto FIPS KonfigurationIIS Crypto PCI KonfigurationIIS Crypto Best Practices Konfiguration

Nach der Anpassung der Cipher Suite Konfiguration (im nachfolgenden Beispiel die Best Practices Konfiguration), sind die neuen Schlüssel und Parameter in der Systemregistrierung vorhanden.

IIS Crypto Best Practices Registry

Je nach Typ (Protokoll oder Cipher Komponente) werden zur Aktivierung bzw. Deaktivierung folgende Schlüssel verwendet:

  • Enabled, 0x0 oder 0xffffffff
  • DisabledByDefault, 0 oder 1

Eine Beschreibung zur manuellen Konfiguration der Systemregistrierung finden Sie bei Microsoft hier: http://support2.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;245030

Fazit

Wenn eine besonderen Anforderungen an die Absicherung der Server-Kommunikation mit externen Systemen besteht, was eigentlich immer der Fall ist, muss eine zusätzlich Konfiguration des Secure Channel Providers erfolgen. Im Normallfall kann die einheitlich über Gruppenrichtlinien erfolgen. Verwenden Sie aber Systeme, die keine Mitgliedsserver einer Domäne sind, so müssen diese Systemen manuell über die Systemregistrierung oder durch Verwendung der lokalen Sicherheitsrichtlinie erfolgen.

Die Konfiguration des Secure Channel hat eine direkte Auswirkung auf die TLS Verschlüsselung aller TCP Protokolle. Durch die unterschiedlichen Implementierungen bei unterschiedlichen Betriebssystemen müssen die Anpassungen mit Bedacht durchgeführt werden.

Sollte es Gründe geben, dass Sie eine FIPS- oder PCI-konforme Konfiguration vornehmen müssen, gibt es allerdings keine Alternative zur Umsetzung der Vorgaben.

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