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Granikos Technology Blog

Folge 6

Folge 6 der 'Tech Talk'-Reihe ist bei YouTube verfügbar. 

Das Thema es Talks:

  • Deaktivierung von Basic Authentication in Exchange Online

Die Deaktivierung der Basic Authentication in Exchange Online ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Sicherheit in Microsoft 365. In diesem Tech Talk erkläre ich, warum die Basic Authentication abgeschaltet wird und welche Herausforderungen dies für Unternehmen bietet.

 

 

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Viel Spaß.

 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 28. April 2020

 

Logo Dynamics 365Dynamics 365 ist die zentrale Plattform für Ihre Unternehmens-Apps. Diese Apps können aus unterschiedlichen Quellen kommen.

  • Dynamics 365 - ERP- und CRM-Lösungen
    • Dies sind Apps, die Ihnen vielleicht schon von den On-Premises Produkten aus der Dynamics-Reihe kennen.
    • Hier finden Sie von Microsoft vorangepasste Branchenlösungen.
  • AppSource
    • Dies ist der App-Katalog, in dem Sie Erweiterungen für Ihre Dynamics 365-Umgebung finden.
    • In diesem Katalog finden Sie sowohl Erweiterungen von Microsoft als auch von Drittanbietern.
  • PowerApps
    • Dies sind Applikation, die Ihre Mitarbeiter oder Microsoft Partner für Sie entwickelt haben.
    • Über Dynamics 365 werden diese Apps unternehmensweit bereitgestellt.
  • Dynamics 365 Partner
    • MIt Hilfe eines Dynamcis 365 Partners finden Sie die richtige Lösung für Ihr Unternehmen.

 

Der nachfolgende Screenshot zeigt das Dynamics 365-Einstiegsportal für einen Test-Mandanten.

Screenshot - Dynamics 365 Startseite

 

Die gesamte Power Plattform, mit den Komponenten PowerApps, Power Automate und Power BI, ist Bestandteil der Dynamics 365-Umgebungen, wenn es um unternehmensweite Bereitstellung geht.

Für die Nutzung von Dynamics 365 benötigen Sie separate Dynamics 365 Lizenzen. Für einen Test von Dynamics 365 benötigen Sie einen separaten Dynamics 365 Test-Mandanten.

 

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Pfeil IconZurück zum Blog-Artikel "Was ist Office 365"

Viel Spaß mit Microsoft 365 und Dynamics 365.

 

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Photo by Max DeRoin from PexelsDas Blog Cumulative Update für April 2020 (CU0420) fasst interessante Themen rund um Cloud SicherheitExchange ServerOffice 365, Microsoft Teams und Azure des Monats April 2020 zusammen.

Allgemein

 

Logo Exchange Server 2019Exchange Server

 

Logo Office 365Microsoft 365 | OneDrive | Exchange Online | and more

 

Logo Microsoft TeamsMicrosoft Teams

 

Logo Microsoft AzureMicrosoft Azure

 

Cloud | Cloud Sicherheit

 

Logo Microsoft LearnMicrosoft Training

 

Schule | Lernen

 

Docs | Knowledge Base | TechNet

 

Logo Skype for BusinessSkype for Business Server | Communications

 

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Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Exchange Server Implementierung oder Migration.

Sie denken über einen vollständigen Wechsel zu Microsoft 365 oder eine Hybrid-Konfiguration mit Office 365 nach? Wir beraten Sie umfassend und neutral über die Möglichkeiten der Office 365 Plattform und Microsoft 365.

Sie möchten mehr über Exchange Server 2019 erfahren? Gerne erläutern wir Ihnen die technischen Änderungen und Chancen für Ihr Unternehmen in einem individuellen Workshop. Bis dahin, werfen Sie doch einen Blick in das Microsoft Exchange Server 2019: Das Handbuch für Administratoren.

Weitere Informationen zu unseren Dienstleistungen finden Sie auf unserer Website (https://www.granikos.eu) oder Sie kontaktieren direkt unser Vertriebsteam: info@granikos.eu

 

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You can read the English version of this post at ENow ESE blog: Why Modern Exchange Hybrid?

 

Logo Exchange Server 2019Die Frage nach dem Warum Exchange Modern Hybrid ist berechtigt.

 

Exchange Modern Hybrid ist besonders leicht zu implementieren, da die Anforderungen nach eingehenden HTTPS-Verbindungen aus dem Internet zur internen Exchange Organisation entfallen. Diese Erfordernisse einer klassischen Exchange Hybrid-Anbindung ist für viele Unternehmen eine große, oftmals unüberwindbare, Herausforderung. Die technischen Unterschiede dieser beiden Hybrid-Varianten sind im Blog-Artikel Möglichkeiten für Exchange Hybrid beschrieben.

Das nachfolgende, vereinfachte Schaubild verdeutlicht die Konfiguration von Exchange Modern Hybrid für HTTPS- und SMTP-Verbindungen. Basis einer Hybrid-Konfiguration ist immer eine Azure AD Synchronisation mit aktiviertem Exchange Hybrid-Modus (graue Linie).

Hinweis
Durch die Aktivierung des Exchange Hybrid-Modus in Azure AD Connect wird keine Hybrid-Konfiguration in Ihrer Exchange Organisation vorgenommen. Azure AD Connect berücksichtigt mit der Aktivierung nur die für einen Hybrid-Betrieb relevanten Exchange-Attribute an AD-Objekten für die Synchronisation zu Azure AD.

 

Diagramm - Exchange Modern Hybrid

 

Die beiden grünen Pfeile symbolisieren ausgehende HTTPS-Verbindungen von der Exchange Organisation zu Exchange Online. Die linke Verbindung dient der direkten HTTPS-Verbindung der On-Premises Exchange Server zu Exchange Online, um Hybrid-Funktionen, wie z.B. Anfragen für Frei-/Gebuchtzeiten der lokalen Exchange Organisation, bereitzustellen. Der rechte Pfeil enspricht der ausgehenden Verbindung der beiden Exchange Hybrid Agenten, die auf den beiden Exchange Servern installiert sind. Über diese Verbindung erfolgt die eingehende Kommunikation für Hybrid-Funktionen von Exchange Online zur lokalen Exchange Organisation.

Exchange Modern Hybrid vereinfacht die Hybrid-Kommunikation für das HTTPS-Protokoll. Der E-Mail-Kommunikation über das SMTP-Protokoll erfordert auch in dieser Hybrid-Variante eine zusätzliche Verbindung zwischen Exchange Online und der lokalen Exchange Organisation. Hier stehen Ihnen zwei Varianten zur Verfügung.

In SMTP Variante A wird eine direkte bidirektionale Verbindung zwischen der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online verwendet. Um eine direkte Verbindung durch das Perimeter Netzwerk zu vermeiden, kann die bidirektionale Verbindung über Exchange Edge Transport Server geführt werden. Dies zeigt SMTP Variante B.

Es gibt zwei Haupteinsatzfelder für die Nutzung von Exchange Modern Hybrid.

  1. Sie möchten so schnell als möglich vollständig von Ihrer lokalen Exchange Organisation zu Exchange Online wechseln. In diesem Fall dient der Hybrid-Betrieb der sicheren Migration der Postfächer zu Exchange Online.
     
  2. Sie benötigen einen permanenten Exchange Hybrid-Betrieb, haben jedoch besondere Netzwerk-Sicherheitsanforderungen, die eingehende HTTPS-Verbindungen zu den lokalen Exchange Server Systemen verbieten.

Mit Exchange Modern Hybrid steht Ihnen eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie schnell und einfach eine Hybrid-Konfiguration zwischen Ihrer On-Premises Exchange Organisation und Exchange Online einrichten können. Diese Betriebsart unterstützt jedoch nicht alle Hybrid-Funktionen, die Exchange Online und andere Dienste von Microsoft 365 bereithalten. Eine aktuelle Übersicht der Einschränkungen von Exchange Modern Hybrid finden Sie in der Exchange Hybrid Online Dokumentation.

Vor der Einrichtung einer Exchange Server Hybrid Konfiguration müssen Sie einen klaren Fahrplan, nicht nur für die Einrichtung, sondern auch für den regulären Dauerbetrieb, der Hybrid-Konfiguration haben.

 

Hybrid ist ein Prozess

Die Einführung einer Hybrid-Konfiguration besteht nicht nur aus der Umsetzung der technischen Anforderungen, die einen Hybrid-Betrieb ermöglichen. Bevor Sie den Weg zu einem  Exchange Hybrid-Betrieb beschreiten, müssen Sie sich u.a. folgende Fragen stellen:

  • Ist ein langfristiger Hybrid-Betrieb mit Postfächern in der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online geplant?
  • Müssen Anwender auf die Frei-/Gebucht-Zeiten eines Anwenders mit einem Postfach in der jeweils anderen Umgebung zugreifen können?
  • Wird ein zentralisierter und vertrauensvoller Nachrichtenfluss zwischen der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online benötigt?
  • Ist ein HTTPS-Zugriff aus dem Internet auf die internen Exchange Server möglich?
  • Unterstützt eine vorhandene Software zur Identitätsverwaltung (IDM) die Nutzung von Microsoft 365 und damit auch Exchange Online?

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die Sie sich vor der Einführung von Exchange Hybrid stellen müssen.

Die Einführung von Exchange Hybrid unterscheidet sich in zwei Prozessphasen:

  1. Transition der bestehenden Betriebsart zu Exchange Hybrid
     
  2. Betrieb von Exchange Hybrid

In der Transitionsphase werden bestehende Prozesse auf die neuen betrieblichen Erfordernisse angepasst. Der Umfang der notwendigen Arbeiten ist für jedes Unternehmen unterschiedlich und hängt im Wesentlichen vom Grad der Prozessautomatisierung, der betrieblichen Softwareanforderungen und der technischen Voraussetzungen der lokalen IT-Infrastruktur ab. Die Transitionsphase dient auch zur Korrektur der zu Planungsbeginn gemachten Überlegungen für einen Exchange Hybrid Betrieb.

Nachdem alle notwendigen Anpassungen der Prozesse und Konfigurationen abgeschlossen sind, erfolgt der Wechsel in die Betriebsphase von Exchange Hybrid. In dieser Phase ist die Sicherstellung des täglichen Exchange Hybrid-Betriebes die Hauptaufgabe der Exchange Administratoren. Die stete Weiterentwicklung von Exchange Online und anderen Microsoft 365 Komponenten erfordert eine regelmäßige Bewertung und Konfiguration der Clouddienste.

Wenn Sie ein anderes Unternehmen im Rahmen einer Übernahme in Ihren Exchange Hybrid-Betrieb integrieren müssen, beginnen Sie mit einer neuen Transitionsphase. Eine Integration oder Migration wirkt sich nicht nur auf die Exchange Umgebung des anderen Unternehmens aus, sondern auch auf die Exchange Umgebung in Ihrem Unternehmen.

 

Links

 

Viel Spaß mit Exchange Online und Exchange Modern Hybrid!

 

 

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You can read the English version of this post at ENow ESE blog: What are your Exchange Hybrid options? 

 

Logo Exchange Server 2019Was bedeutet Exchange Server Hybrid?

Eine lokale Exchange Organisation eines Unternehmens kann mit Exchange Online, einer der Kernbestandteile von Microsoft 365, verbunden werden. Diese Verbindung erfolgt durch die sog. Hybrid-Konfiguration und ist eine besondere Vertrauensstellung zwischen zwei technisch getrennten Exchange Umgebungen.

Diese besondere Vertrauensstellung zwischen der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online ist notwendig, damit E-Mail- und System-Nachrichten, die zwischen beiden Umgebungen unsgetauscht werden, als interne E-Mail-Nachrichten erkannt und verarbeitet werden. Nur so ist es möglich, die korrekte Funktion aller Exchange Komponenten, unabhängig vom Bereitstellungsort der Benutzerpostfächer, zu gewährleisten.

Welche Vorteile ein Exchange Hybrid-Betrieb für die Exchange Umgebung in Ihrem Unternehmen hat, erfahren Sie in diesem Microsoft Docs Artikel.

Das folgende Schaubild verdeutlicht die Hybrid-Konfiguration und die besondere Vertrauensstellung (gepunktete grüne Linie).

Diagramm Hybrid-Konfiguration als Vertrauensstellung zwischen On-Premises Exchange and Exchange Online

 

Eine Exchange Hybrid-Konfiguration richten Sie mit Hilfe des Hybrid Confguration Wizard (HCW) ein. Während der HCW-Einrichtung müssen Sie sich für eine der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten für den Hybrid-Betrieb entscheiden.

 

Welche Optionen für den Hybrid-Betrieb gibt es?

Für den Hybrid-Betrieb einer lokalen Exchange Organisation mit Exchange Online gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir unterscheiden zwei grundlegende Betriebsvarianten, den klassischen und den modernen Hybrid-Betrieb. Für diese beiden Varianten stehen je bis zu drei Betriebsmodi zur Verfügung.

Das folgende Schaubild verdeutlich die unterschiedlichen Betriebsmodi für die beiden Betriebsvarianten einer Hybrid-Konfiguration.

Grafik Übersicht der Optionen für einen Exchange Hybrid-Betrieb

 

Nun stellt sich automatisch die Frage, welchen Betriebsmodus soll ich für Hybrid-Konfiguration meiner Exchange Organisation verwenden?

Schauen wir uns zuerst an, welche technischen Voraussetzungen die beiden Betriebsvarianten haben.

 

Klassischer Hybrid-Betrieb

Der klassische Hybrid-Betrieb erfordert, dass interne Exchange Server aus dem Internet über das Protokoll HTTPS erreichbar sind. Über diese Verbindung erfolgt die Kommunikation von Exchange Online zur internen Exchange Organisation für Hybrid-Funktionen. Damit einher geht die Anforderung für eine aus dem Internet erreichbare IP-Adresse und die Verwendung eines offiziellen TLS-Zertifkates.

 

Moderner Hybrid-Betrieb

Der moderne Hybrid-Betrieb erfordert keinerlei eingehende HTTPS-Verbindung von Exchange Online zur internen Exchange Organisation. 

Die Verbindung zwischen der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online erfolgt über den Exchange Hybrid Agent. Die Software für den Exchange Hybrid Agent ist als Dienst auf einem Server installiert und verbindet sich über eine ausgehende HTTPS-Verbindung mit Exchange Online. Die Konfiguration durch den HCW steuert hierbei das Verhalten von Exchange Online. Mit Blick auf den Hybrid-Betrieb von Exchange ist dies die bevorzugte und schnellste Betriebsvariante, da keinerlei zusätzliche Komponenten für eingehende HTTPS-Verbindungen benötigt werden. Wenn Ihr Unternehmen jedoch Microsoft Teams verwenden möchte und weiterhin Postfächer von Teams-Anwendern auf lokalen Exchange Servern betrieben werden sollen, können Sie diese Betriebsvariante nicht nutzen. Microsoft Teams unterstützt für dieses Betriebsszenario nur den klassischen Hybrid-Betrieb.

 

Klassicher und Moderner Hybrid-Betrieb

  • Beide Betriebsvarianten benötigen für den hybriden Nachrichtenfluss ein- und ausgehende SMTP-Verbindungen zwischen der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online.
     
  • Beide Betriebsvarianten erfordern ausgehende HTTPS-Verbindungen zu Exchange Online von den internen Exchange Server Systemen.

 

Für welches Betriebs- und Migrationsszenario passen die fünf Betriebsmodi?

Grafik - Klassisch Grafik - Klassisch-Voll-Hybrid

Vollwertige, klassische Hybrid-Konfiguration mit direkter Veröffentlichung der Exchange Organisation ins Internet (SMTP/HTTPS)

  • Dauerhafter Hybrid-Betrieb
  • Postfächer On-Premises und in Exchange Online
Grafik - Klassisch-Minimal-Hybrid

Hybrid-Konfiguration, inkl. Azure AD Connect, zum einmaligen Verschieben aller Postfächer zu Exchange Online

  • Temporärer Hybrid-Betrieb über wenige Monate
  • Ziel: Migration aller Postfächer zu Exchange Online
Grafik - Klassisch-Minimal-Hybrid

Hybrid-Konfiguration, inkl. Azure AD Connect Express Setup, zum einmaligen Verschieben aller Postfächer zu Exchange Online

  • Temporärer Hybrid-Betrieb über wenige Tage oder Wochen
  • Ziel: Migration aller Postfächer zu Exchange Online
Grafik - Modern Hybrid Grafik - Modern-Voll-Hybrid

Vollwertige, klassische Hybrid-Konfiguration für neue Konfigurationen mit Hilfe des Exchange Hybrid-Agenten, jedoch mit Funktionseinschränken

  • Dauerhafter Hybrid-Betrieb
  • Postfächer On-Premises und in Exchange Online
Grafik - Modern-Minimal-Hybrid

Hybrid-Konfiguration, inkl. Azure AD Connect, zum einmaligen Verschieben aller Postfächer zu Exchange Online mit Hilfe des Exchange Hybrid-Agenten

  • Temporärer Hybrid-Betrieb über wenige Monate
  • MIgration aller Postfächer zu Exchange Online

 

Herausforderungen

Die Implementierung eines Hybrid-Betriebes stellt Ihr Unternehmen vor technische Herausforderungen. Daher muss die Einrichtung des hybriden Exchange Betriebes gut geplant werden.

Für den klassischen Hybrid-Betrieb benötigen Sie externe IP-Adressen für die beiden Protokolle HTTPS und SMTP, während für den modernen Hybrid-Betrieb nur eine IP-Adresse für das Protokoll SMTP benötigt wird. Ebenso benötigen Sie TLS-Zertifikate. Für den Nachrichtenfluss zwischen der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online empfehle ich, ein separates TLS-Zertifikat zu verwenden, das nicht für das E-Mail-Internet-Gateway verwendet wird. 

Die Absicherung der internen Exchange Server vor direkten Zugriffen aus dem Internet hat höchste Priorität. Sichern Sie den E-Mail-Nachrichtenfluss der hybriden Verbindung zwischen der lokalen Exchange Organisation und Exchange Online mit Exchange Edge-Servern ab. Der HTTPS-Zugriff zu den internen Exchange Server von Exchange Online wird über Reverse-Proxies abgesichert.

Bei einem dauerhaften Hybrid-Betrieb ist die lokale Exchange Organisation für die Verwaltung der zu Exchange Online verschobenen Exchange-Objekte zuständig. Im Zusammenspiel mit dem lokalen Active Directory bleibt sie die Source of Authority (SOA). Aus diesem Grund benötigen Sie mindestens einen verbleibenden lokalen Exchange Server, der als sog. Koexistenz-Server betrieben wird. Hierzu sollten Sie einen System mit Exchange Server 2016 oder Exchange Server 2019 verwenden.

 

Fazit

Mit einer Auswahl von zwei Betriebsvarianten und insgesamt fünf Betriebsmodi fällt es nicht leicht, die passende Wahl zu treffen. Die wichtigste Frage, die Sie sich zuerst stellen müssen ist, wie soll die Bereitstellung von Exchange Funktionen in Zukunft für das Unternehmen aussehen und welche Anforderungen hat das Unternehmen im Hinblick auf die Absicherung von E-Mail-Nachrichten? Sind Anwender-Postfächer in der lokalen Exchange Organisation bereitgestellt und in Ihrem Unternehmen soll Microsoft Teams genutzt werden, so ist die klassische Voll-Hybrid-Variante die einzige Option.

Die größte Flexibilität erreichen Sie mit dem klassischen Hybrid-Betrieb, jedoch ist dies auch die Variante mit den meisten Anforderungen zur Einrichtung und den dauerhaften Betrieb.

Mit dem modernen Hybrid-Betrieb erreichen Sie schnell eine Hybrid-Konfiguration und können zügig Postfächer zu Exchange Online migrieren. Bei Nutzung von Microsoft Teams und Anwender-Postfächern in der lokalen Exchange Organisation ist dies jedoch keine Option. 

 

Links

 

Viel Spaß mit einem sicheren Exchange Online.

 

 

 

 

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