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Granikos Technology Blog

Illustration Öffentliche OrdnerIm Hinblick auf das kommentde Support Ende von Exchange Server 2010 und das Ende des Mainstream-Supports von Exchange Server 2016 begegnen mir wieder vermehrt Fragen zur Migration von Öffentlichen Ordnern. 

Die Fragen gliedern sich in die beiden Themenfelder Legacy Public Folder und Modern Public Folder. Von Legacy Public Foldern sprechen wir bei Öffentlichen Ordnern bis einschließlich Exchange Server 2010. Ab Exchange Server 2013 sprechen wir über Modern Public Folder.

Der Fokus dieses Artikels liegt bei den Öffentlichen Ordnern alter Bauart. Es scheint, dass noch zahlreiche Exchange Server 2007 und 2010 Organisationen mit Öffentlichen Ordnern in Betrieb sind und hier versucht wird, diese so schnell als möglich zu migrieren.

Hier liegt bereits der Denkfehler. 

 

Legacy Public Folder

Bis einschließlich Exchange Server 2010 werden Öffentliche Ordner in einem separaten Datenbanktyp gespeichert, der sog. Public Folder Database. Diese Datenbank verfügt über einen eigenen Replikationsmechanismus, der völlig unabhängig von den Replikationsmechanismen für Postfachdatenbanken der unterschiedlichen Exchange Server Versionen läuft. Dieser Replikationsmechanismus ist seit der Erfindung der Öffentlichen Ordner nicht an die sich wandelnden Anforderungen hinsichtlich der zu replizierenden Datenmengen angepasst worden. 

Ein weiterer Unterschied zu modernen Öffentlichen Ordnern liegt in der Verarbeitung der Public Folder Hierarchie und der Möglichkeit, Ordnerinhalte durch Repliken in mehreren Datenbanken zu speichern. Jeder Ordner verfügt immer über mindestens eine Replik. In einer Exchange Umgebung mit nur einer Datenbank für Öffentliche Ordner ist das der Normalfall und stellt uns noch nicht vor Herausforderungen. 

Das folgende Diagramm zeigt das Replikationsdilemma der Legacy Public Folder. In diesem Beispiel gehören zur Exchange Organisation Exchange Server in Europa (EMEA) uund Asien (APAC). Die Hierarchie der Öffentlichen Ordner steht organisationsweit zur Verfügung. Die Ordner der Hierarchie sind mit ihren Repliken auf zwei Datenbanken verteilt.

Diagramm Legacy Public Folder Example

 

Dieser Ansatz wurde gewählt, um Anwendern in Asien einen Zugriff mit möglichst niedriger Latenz zur Verfügung zu stellen. Dieses Modell lässt sich nun beliebig komplex ausweiten. Die häufigsten Gründe für die Nutzung mehrerer Public Folder Datenbanken sind:

  • Bereitstellung von Öffentlichen Ordner in einer geographisch lokalen Exchange Umgebung, wie im o.g. Beispiel, um WAN-Strecken zu entlasten
  • Aufteilung der Inhalte aufgrund der Datenbankgröße 
    • Technisch wird eine Dateigröße bis 2TB unterstützt, jedoch steigt das Risiko von Fehlern in den Replikationstabellen ab einer Dateigröße von 1TB exponentiell an

Große Public Folder Datenbanken sind immer wieder der Grund für Replikationsprobleme und damit einhergehenden Datenverlusten. Ein weiterer Grund für Replikationsprobleme liegt in der Art der Replikation. Die Replikation erfolgt per SMTP-Nachrichten zwischen Exchange Serversystemen. Die Kommunikation besteht aus System- und Inhaltsnachrichten von fester Größe. Und hier ergeben sich die nächsten Herausforderungen für Replikation der Öffentlichen Ordner:

  • Die Größe der Replikationsnachrichten wird durch ein Konfiguration in der Windows Systemregistrierung kontrolliert und kann je beteiligtem System anders sein
  • Die Größenbeschränkungen der beteiligten Sende- und Empfangskonnektoren können die Zustellung u.U. verhindern
  • Bei einer Replikation von Exchange Server 2007 zu Exchange Server 2010 kann es zu Fehlern bei der Konvertierung der Inhaltsnachrichten und damit leider auch zu Datenverlusten kommen
  • Lokale installierte SMTP-Virenscanner können einzelne System- und Inhaltsnachrichten filtern
    • Schlecht programmierte und konfigurierte SMTP-Virenscanner sind der natürliche Feind der Public Folder Replikation
  • Virtualisierte Exchange Server Systeme, mit falscher Prozessort- und Speicherkonfiguration können zu Datenverlusten führen
    • Bevor replizierte Inhalte, die auf mehrere Nachrichten verteilt sind, in einen Öffentlichen Ordner geschrieben werden, müssen alle Inhaltsnachrichten empfangen und verarbeitet werden
    • Kommt es bei der In-Memory Verarbeitung zu einem Fehler, wird der Inhalt verworfen, nicht gespeoichert und stattdessen per Systemnachricht neu angefordert, jedoch nicht beliebig oft

Diese Auflisting hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zu unterschiedlich sind die Betriebssituationen für Öffentliche Ordner. Dies bezieht sich nicht nur auf die Exchange Server Versionen, die im Einsatz sind, sondern auch auf das Alter und die Historie der Öffentlichen Ordner. Desto länger eine Öffentliche Ordner Hierarchie bereits in Betrieb ist, desto größer ist auch das Risiko von korrupten Altdaten. In der Vergangenheit und im täglichen Betrieb werden Sie höchstwahrscheinlich keine Probleme festgestellt haben. Für eine Migration jedoch, sich diese alten Daten ein Hindernis. Einer der häufigsten Gründe für Probleme mit alten Hierarchien sind verwaiste Einträge für die Zugriffsberechtigung (ACL). Hier kommt Ihnen PowerShell zur Hilfe.

 

Warum all das?

Im Oktober erreicht Exchange Server 2010 das finale Supportende. Für Öffentliche Ordner alter Bauart gibt es dann keinen Support mehr. Wenn Sie auf Öffentliche Ordner nicht verzichten können, ist eine MIgration zu modernen Öffentlichen Ordner die einzige Alternative. Hier stehen Ihnen entweder Exchange Online oder Exchange Server 2016 zur Verfügung. Mit einer einzigen Public Folder Datenbank ist dies eine leichte und bestens dokumentierte Aufgabe. 

Die große Herausforderung ist, wenn Ihre Öffentliche Ordner Hierarchie über mehr als eine Datenbank verteilt ist. Noch größer die Herausforderung, wenn sich diese Datenbanken auf Exchange Server 2007 und Exchange Server 2010 aufteilen. Ich empfehle Ihnen dringen, vor einer Migration zu modernen Öffentlichen Ordnern einen Versionsmix von 2010 und 2007 zu beseitigen. 

 

Zeit und Geduld

Die Migration von Öffentlichen Ordnern und die damit einhergehenden Vorbereitungsarbeiten brauchen Zeit. Es ist nahezu unmöglich, solch eine MIgration zeitlich exakt vorauszuplanen. Auch mit einer guten Vorbereitung bleibt das Risiko von Fehlern, die erst bai der Ausführung der MIgration auftreten und damit die Migration verzögern. 

Die notwendige Geduld und Ausdauer fehlt heutzutage meist. Ich kann an Sie nur appelieren, sich für die Migration ausreichend Zeit zu nehmen. Geben Sie jedem uneinsichtigen Projektmanager gerne meine Kontaktdaten. 

Wenn sich in Ihrer Öffentlichen Ordner Hierarchie Repliken auf mehrere Datenbanken aufteilen, hilft der Public Folder Replication Report, um festzustellen, ob die Repliken über die gleiche Anzahl an Objekten verfügen.

Die wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche Migration der Öffentlichen Ordner sind:

  • Reduzieren Sie das zu migrierende Datenvolumen durch Export und Löschung nicht mehr benötigter Daten
  • Reduzieren Sie die Anzahl E-Mail-aktivierter Ordner
    • Übertragung der E-Mail-Adresse und Ordnerinhalte in freigegebene Postfächer oder zu Microsoft Teams
    • Abschaltung der E-Mail-Funtkion
  • Bereinigen Sie die verbleidende Ordnerhierarchie
    • Entfernung verwaister Berechtigungen
    • Korrektur nicht unterstützer Zeichen in Ordnernamen
    • Korrektur nicht konformer Alias-Namen von E-Mail-aktivierten Ordner
  • Bereinigen Sie den MESO-Container im Active Directory
    • Entfernung verwaister Einträge von ehemals E-Mail-aktivierten Ordnern
  • Prüfen Sie die Ordnergrößen der einzelnen Öffentlichen Ordner unter Berücksichtung der aktuellen Limits
    • Eventuell muss ein Ordner aufgeteilt werden
  • Prüfen Sie die gespeicherten Objektgrößen unter Berücksichtigung der aktuellen Limits
    • Eventuell müssen zu große Objekte exportiert und gelöscht werden
  • Prüfen Sie den Zustand der Ordnerrepliken, wenn Sie mehr als eine Public Folder Datenbank verwenden
  • Passen Sie vor einer Migration die Limits für Öffentliche Ordner in der Exchange Organisation an

All diese Aktiviäten benötigen Zeit. Die Änderungen müssen zwischen Exchange Datenbanken repliziert werden. Ebenso dürfen Sie die Zeiten für Replikation von Änderungen im Active Directory nicht unterschätzen. 

 

Links

Durch die technischen Umstrukturieren bei Microsoft, insbesondere durch die Stilllegung der TechNet-Ressourcen, werden zahlreichen Quellen für Legacy Public Foldern in der Zukunft nicht mehr erreichbar sein. Ich empfehle Ihnen, sich die noch erreichbaren Quellen zu sichern, z.B. als Ausdruck in OneNote.

Hier sind einige Links zu weiteren Blogartikeln und anderen Ressourcen für Öffentliche Ordner

 

Viel Spaß mit Exchange!

 

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IllustrationDer IT-Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld von heute sind mit dem der Vergangenheit nicht mehr zu vergleichen. Auch ohne die starken Veränderungen der letzten Monate, die zu einer vermehrten Nutzung von Remote-Arbeit geführt haben, hat sich die tägliche Arbeit für IT-Administratoren stark verändert.

In der Vergangenheit gab es IT-Generalisten, die sich in zahlreichen Themenfelder gut auskannten, und IT-Spezialisten, die sich mit einem Produkt oder einer kleinen Produktgruppe sehr gut auskannten. Dies war in einer Zeit, in der Softwarelösungen nur in lokalen IT-Infrastrukturen betrieben wurden, vollkommen ausreichend.

Dies hat sich in den letzten 15 Jahren durch die Einführung und verstärkte Nutzung von Cloud-Diensten verändert. Diese Veränderung sorgt oft für einer persönliche Verunsicherung und schürt die Angst um den eigenen Arbeitsplatz.

Eine moderne IT-Infrastruktur besteht heute aus On-Premises und Cloud-Komponenten, die oftmals in einer komplexen Hybrid-Konfiguration miteinander verbunden sind. Anwender greifen mit unterschiedlichen Geräten von überall auf bereitgestellte Ressourcen des Unternehmens zu. Dieses breite Feld der Technologien und Zugriffswege erfordert ein umfassendes Wissen über die eingesetzten Komponenten. In der Zuständigkeit und Verwaltung dieser Komponenten verschwimmen die Grenzen immer mehr und haben besondere Anforderungen im Hinblick auf die fachliche Zertifizierung.

Vor zwei Jahren hat Microsoft einen neuen Zertifizierungsansatz eingeführt, um den rollenbasierten Bedürfnissen in einer modernen Arbeitswelt Rechnung zu tragen. Eine moderne Job-Rolle in der IT ist nicht mehr nur auf ein einzelnes Microsoft Produkt fokussiert, sondern erfordert Kenntnisse in einem Themenschwerpunkt und weiteren Produkten und Diensten.

 

Lern- und Zertifizierungspfade

Auf Microsoft Learn stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, um sich mit neuen Themen zu beschäftigen und neue Fertigkeiten zu erlernen. Ob Sie diese Materialen dazu nutzen, um sich auf eine Zertifizierungsprüfung vorzubereiten oder einfach nur etwas Neues erlernen möchten, ist Ihnen überlassen. Der entscheidende Vorteil ist, dass Sie das Lerntempo selbst festlegen.

Die Bezeichnungen der Microsoft Zertifizierungen haben schon immer einem Wandel unterlegen. Aber ganz unabhängig davon, welche Zertifizierung Sie erwerben, ab der ersten bestandenen Prüfung sind Sie MCP, ein Microsoft Certified Professional. Die erlangten Prüfungen geben dann Auskunft über die individuelle Qualifikation.

In den letzten Jahren gab es die Zertifizierung zum Microsoft Certified Solutions Administrator (MCSA) und die erweiterte Zertifizierung zum Microsoft Certified Solutions Engineer (MCSE).

Die aktuellen rollenbasierten Zertifizierungen basieren ebenfalls auf einer zweistufigen Qualifikation. In der ersten Stufe erlangen Sie die Zertifizierung im Associate-Level. Mit dieser Zertifizierung zeigen Sie, dass Sie sich in einem bestimmten Themenfeld, wie z.B. Microsoft 365 Messaging, sehr gut auskennen. Sie ist grob mit der Zertifizierung zum MCSA vergleichbar.

Das folgende Diagramm zeigt exemplarisch, für welche Themen Sie in der Prüfung MS-203 Ihr Wissen beweisen müssen. Mit bestandener Prüfung erhalten Sie die Zertifizierung zum Microsoft 365 Certified Messaging Administrator Associate.

Diagramm Microsoft 365 Certified Messaging Administrator Associate

 

Informationen zum Selbststudium finden Sie bei Microsoft Learn. Wenn Ihnen das Selbststudium nicht zusagt, haben Sie auch die Möglichkeit, einen Kurs bei einem zertifizierten Microsoft Learning Partner zu buchen.

Wenn Sie sich unsicher fühlen, solch eine Prüfung abzulegen, können Sie auch mit einer Basis-Zertifizierung (Fundamentals) starten, die allerdings nicht zur Erlangung einer Expert-Zertifizierung berechtigt. Solch eine Prüfung dient der persönlichen Prüfung von Basiswissen.

Nach dem Bestehen einer Associate-Prüfung können Sie durch das Ablegen weiterer Prüfungen die Expert-Zertifizierung erlangen. Solch eine Zertifizierung erfordert immer mehrere Prüfungen.

Das folgende Diagramm verdeutlich dies für die Zertifizierung zum Microsoft 365 Certified Enterprise Administrator Expert.

Diagramm Microsoft 365 Certified Enterprise Administrator Expert

 

Um diese Zertifizierung zu erreichen, müssen Sie sowohl die beiden Expert-Prüfungen MS-100 und MS-101, als auch mindestens eine der Microsoft 365 Associate-Prüfungen bestehen. Ob Sie nun aufgrund Ihrer Rolle im täglichen Arbeiten sich für weitere Themen zertifizieren möchten, liegt bei Ihnen. Die Zertifizierung zum Microsoft 365 Certified Teams Administrator Associate (MS-700) ist thematisch eine sehr gute Ergänzung.

Aktuell gibt es folgende Expert-Zertifizierungen:

  • Microsoft Azure Apps and Infrastructure 
    • Azure Solutions Architect
    • DevOps Engineer
       
  • Microsoft Azure Data and AI
    • Azure Solutions Architect
    • DevOps Engineer
       
  • Microsoft 365
    • Microsoft 365 Enterprise Administrator
       
  • Microsoft Dynamics 365
    • Dynamics 365 + Power Platform Solution Architect
    • Dynamics 365: Finance and Operations Apps Solution Architect
       
  • Microsoft Power Platform
    • Dynamics 365 + Power Platform Solution Architect

Das Certification Handbook bietet Ihnen immer eine aktuelle Übersicht der verfügbaren Basis-, Associate-, Expert und Speciality-Zertifizierungen.

Neben den bereits erwähnten Expert-Zertifizierungen gibt es noch Speciality-Zertifizierungen. Hier belegen Sie, dass Sie im jeweiligen Themenfeld ein absoluter Spezialist sind. Aktuell gibt es Speciality-Zertifizierungen für Azure for SAP Workloads und Azure IoT Developer.

Ob Sie einer Microsoft Zertifizierung erlangen möchten liegt ganz bei Ihnen. Die Wichtigkeit solcher Zertifizierungen hängt sehr stark von der Region ab, in der Sie leben und arbeiten. In manchen Regionen ist eine Microsoft Zertifizierung, zusätzlich zu einer allgemeinen IT-Berufsausbildung, verpflichtend, in anderen wiederum optional.

Neben den beruflichen Anforderungen hilft solch eine Zertifizierung auch, dass eigene Wissen zu überprüfen. Jede bestandene Prüfung stärkt das Selbstvertrauen und damit automatisch hilfreich für jedes Personalgespräch über die berufliche Zukunft.

 

Zertifizierungsempfehlungen

Ich möchte Ihnen Empfehlungen für Microsoft Zertifizierungen geben, mit denen Sie für Ihre persönliche berufliche Zukunft gut gewappnet sind.

  • Wenn Sie hauptsächlich im Bereich IT-Backend-Services tätig sind und sich für Microsoft 365 interessieren, empfehle ich Ihnen die Zertifizierung zum Microsoft 365 Enterprise Administrator Expert.

    Wählen Sie die für Sie passenden Associate Zertifizierung als Ausgangspunkt. Zur Auswahl als Associate-Prüfung stehen Microsoft Teams, Microsoft 365 Security, Messaging (Exchange) oder Modern Desktop (Windows 10) zur Verfügung. Wenn Sie über eine aktive MCSE Productivity Zertifizierung verfügen, können Sie diese als Associate-Äquivalent nutzen.
     
  • Wenn Sie im Bereich IT-Infrastruktur arbeiten und die IT-Infrastruktur in Ihrem Unternehmen zu Microsoft Azure erweitert werden soll, empfehle ich die Zertifizierung zum Azure Solutions Architect Expert.

    Diese Expert Zertifizierung erfordert keine zusätzliche Azure Associate-Zertifizierung.
     
  • Als dritte Empfehlung möchte ich Ihnen eine Zertifizierung im Bereiche Business Applications ans Herz legen. Die Power Platform ist die Zukunft für individuelle Geschäftsapplikationen, Workflows und Berichte. Hier empfehle ich die Zertifizierung zum Dynamics 365 + Power Platform Solution Architect.

    Diese Zertifizierung erfordert eine der Dynamics 365 Associate-Zertifizierungen und die zusätzliche Expert-Zertifizierung.

 

Mit Microsoft Learn steht Ihnen eine einheitliche Plattform zur Verfügung, um ganz im eigenen Tempo zu lernen. Nutzen Sie die Microsoft Leanr Plattform und die Produktdokumentationen auf Microsoft Docs, um Ihr Wissen über Microsoft Produkte und Dienste auf Stand zu halten.

Das Certification Poster bietet Ihnen einen Schnellüberblick über die verfügbaren Zertifizierungen.

Ob Sie sich dazu entscheiden, eine Zertifizierungsprüfung abzulegen, ist ganz Ihnen überlassen. Meine Empfehlung ist: lassen Sie sich zertifizieren.

 

Links

 

 

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Folge 9

Heute wurde Folge 9 von Thomas' Tech Talk veröffentlicht.

Das Thema des ersten Talks ist:

  • Exchange Server vNEXT

Auf der Microsoft Ignite 2020 hat das Exchange Team Neuigkeiten zur Zukunft von Exchange Server in der lokalen IT-Infrastruktur bekanntgegeben. 

Die wichtigste Information ist, dass es für Exchange Server On-Premises eine Zukunft gibt. Jedoch gibt es einige Änderungen für den Betrieb von Exchange Server. Die größte Änderung ist der Wechsel zu einem Abonnement-Lizenzmodell.

Was dies bedeutet und welche Änderungen es noch gibt, erfahren Sie in diesem Tech Talk.

 

 

Links

 

Ressourcen

 

Viel Spaß.

 

 

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Logo Exchange ServerAuf der diesjährigen Ignite Konferenz hat die Exchange Produktruppe einige Neuigkeiten rund um Exchange Server und Exchange Online veröffentlicht. Nicht alle Neuigkeiten wurde mit Begeisterung aufgenommen. 

Hier noch einmal die wichtigsten Punkte:

  • Die nächste Exchange Server Version
    • Die nächste Version von Exchange Server soll im zweiten Halbjahr 2021 verfügbar sein
    • Diese Version wird nur für Kunden verfügbar sein, die auf ein Abo-Lizenzmodell für Exchange Server wechseln
    • Das Lizenzmodell umfasst Support, Produkt- und Sicherheitsaktualisiserungen und Zeitzonen-Updates
    • Die Version unterstützt eine In-Place-Aktualisiserung für Exchange Server 2019
    • Diese Version unterstützt weiterhin eine Koexistenz mit vorherigen Produktversionen, solange diese sich innerhlab ihres Lebenszyklus befinden

Die klare Empfehlung ist, vorhanden Exchange 2013 und Exchange 2016 Umgebungen auf Exchange Server 2019 zu migrieren. Die Migration zu Exchange Server 2019 ist die letzte große Exchange Migration, die in On-Premises Umgebungen durchgeführt werden muss.

  • Exchange Server 2019 Capacity Calculator
    • Der Exchange Server 2019 Capacity Calculator, der bisher Bestandteil des CU ISO war, steht frei zum Download bereit
  • Hybrid Configuration Wizard
    • Ein neuer Release des Hybrid Configuration Wizard (HCW) unterstützt mehrer On-Premises / Exchange Online Mandanten-Konfigurationen
  • Exchange Online - Tenant-zu-Tenant MIgration
    • Endlich wird es eine native Unterstützung für Postfachmigrationen zwischen Microsoft 365 Mandanten geben. Die Public Preview hierzu wurde angeküngt. 
  • Exchange Online - Plus-Adressierung
    • In Exchange Online ist ab sofort die Plus-Adressiering für E-Mail-Adressen verfügbar. 

 

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TeamsFest 2020Ich fühle mich geehrt, auf dem TeamsFest 2020 zu sprechen.

TeamsFest 2020 ist eine kostenlose Community-Konferenz für Microsoft Teams.

Die Konferenz möchte außergewöhnliche technische Talente und Vordenker zusammenbringen, um Wissen zu Microsoft Teams und verwandten Komponenten zu teilen und die Teilnahme in der Microsoft Teams-Community zu fördern. Als kostenloses Event möchte die Konferenz all jenen helfen, die unter der aktuellen Situation finanziell zu kämpfen haben, um ihnen so die Möglichkeit zu geben, an einer erstklassigen Teams-Konferenz teilnehmen zu können.

Meine Session behandelt die Anforderungen zur Implementierung einer Exchange-Hybridkonfiguration mit Exchange Online zur Nutzung von Postfächern in einer lokalen Exchange Organisation zusammen mit Microsoft Teams.

 

Datum

  • 7. Oktober 2020
  • 08:00h - 18:30h 

 

Links

 

Wir sehen uns auf dem TeamsFest 2020!

 

 

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